Allgemeine Berichte | 06.08.2019

Gymnasium Calvarienberg

Wie Rom zu seinem Namen kam

Schülerinnen gewinnen den zweiten Preis beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen im Fach Latein

(V.l.): Elisa Eich (10b), Daria Engel (10c), Sophia Zavelberg (10c).Foto: privat

Bad Neuenahr/Mainz. Selbst die alten Römer wussten nicht genau Bescheid über die Anfänge ihres Volkes und ihrer Stadt. Sie hatten aber Großes vor und füllten daher diese Lücke in ihrer Frühgeschichte mit der Erfindung von Legenden.

Erste Weltmacht wollte man werden, und so nahm man als Gründer Götter in Anspruch: Venus als Mutter des Aeneas und den Kriegsgott Mars als Vater der Zwillinge Romulus und Remus. Im Wettstreit um die Führung setzte sich – von den Göttern angeblich so gewollt – Romulus durch, der schließlich seinen Bruder Remus erschlug, weil er sich über die „Befestigung“ der Stadt lustig machte. Die drei Preisträgerinnen Elisa Eich (Klasse 10b), Daria Engel und Sophia Zavelberg (beide Klasse 10c) deckten anhand von in der Villa Borg gefundenen Schriften den nicht gerade rühmlichen Wettstreit unter den Brüdern auf und kamen zu dem Resultat, dass Remus, nachdem er das falsche Spiel des Romulus durchschaut hatte, den Romulus erschlug. Die Stadt konnte aber nicht mehr umbenannt werden, sodass Remus die Identität des Romulus annahm und als Romulus der erste König Roms wurde. Die Preise des Solo- und Teamwettbewerbs wurden in der letzten Schulwoche überreicht. Die Veranstaltung fand am bisher heißesten Tag des Jahres im wohltuend temperierten Gewölbekeller des Maria-Ward-Gymnasiums in Mainz statt. Das Programm wurde musikalisch gekonnt und auf hohem Niveau umrahmt von dem Vororchester des Maria-Ward-Gymnasiums unter der Leitung des Musiklehrers Matthias Warzecha.

Ministerialrat Dr. Klaus Sundermann hielt ein Plädoyer für den altsprachlichen Unterricht in Rheinland-Pfalz und zeigte sich erfreut über das hohe Niveau der zahlreich vertretenen Preisträger aus den rheinland-pfälzischen Gymnasien im Solo-Wettbewerb.

Besonders kreativ und sehr ansprechend gestalteten sich nach den Worten des Landeswettbewerbsleiters Achim Finkenauer, der den jeweiligen Aufbau und Anspruch von Solo- und Teamwettbewerb vorstellte, auch die Beiträge des Team-Wettbewerbs, bei dem die Schülerinnen vom Calvarienberg mit pädagogischer Unterstützung ihrer Lateinlehrerin Petra Scheiffgen und der technischen Assistenz von Musiklehrer Dominik Löbens mit dem oben beschriebenen Beitrag den hervorragenden zweiten Preis gewannen. Charmant und sprachlich sehr versiert präsentierten die Preisträgerinnen den Inhalt ihres Wettbewerbsbeitrags vor einem aufmerksamen Publikum, das ihre Darstellung mit lang anhaltendem Applaus belohnte.

(V.l.): Elisa Eich (10b), Daria Engel (10c), Sophia Zavelberg (10c).Foto: privat

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