Allgemeine Berichte | 07.08.2018

Kirmes in Nentershausen

Wie alles begann... ...und wie es weitergeht

Vom 10. bis 13. August wird Kirmes gefeiert – und das bereits zum 25. Mal!

Wie alles begann... ...und wie es weitergeht

Nach dem großen Jubiläum im vergangenen Jahr (150 Jahre Pfarrkirche St. Laurentius) gibt es in diesem Jahr ein kleineres Jubiläum zu feiern. Zum 25. Mal findet die Kirmes im Festzelt statt. Und das vom 10. bis 13. August.

Daher blicken wir einmal in die Anfänge dieser Tradition zurück. Im Jahr 1990 hat der MGV „Eintracht“ erstmals eine Kirmes ausgerichtet – damals noch in der „al Turnhall“. Und diese war ein voller Erfolg. War die Halle in den Jahren davor oft ziemlich leer und die Kirmesburschen mit ihren Mädchen fast unter sich, so füllte sie sich in diesem Jahr bis auf den letzten Platz. In den folgenden Jahren strömten immer mehr Besucher zu dieser Traditionsveranstaltung, die von verschiedenen Ortsvereinen durchgeführt wurde. Nachdem auch im Jahr 1993 Halle und Vorplatz die vielen Gäste kaum fassen konnten stellte sich im Vorstand des MGV die Frage: Wie geht es weiter mit der Nentershäuser Kirmes?

Die Lösung war schnell gefunden: Ein Zelt muss her. Zusammen mit der Schaustellerfamilie Fähtz und dem Ortsbürgermeister Greiser wurde der Kirmesplatz vermessen und neu aufgeteilt. Ein Konzept wurde erstellt und Bands verpflichtet. Dies alles war ein immenser Kostenfaktor, der auch zu viel Skepsis im Verein sowie im Dorf führte. Kann das wirklich gelingen, geht die Rechnung auf? Spätestens am Kirmessamstag war diese Skepsis vergessen. Mehr als 1000 Besucher bei den „Hambacher Straßenmusikanten“, eine Stimmung wie auf dem Münchner Oktoberfest. Auch die anderen drei Tage waren sehr gut besucht und brachten eine gute Stimmung. Viele Dorfvereine halfen mit das Fest zu stemmen. Durch die unmittelbare Nähe von Festzelt und Fahrgeschäften wurden auch die Mienen der Schausteller freundlicher – stiegen doch ihre Umsätze.

Bereits beim Zeltabbau am Dienstag wurde ein erstes Fazit gezogen. Die Zeltkirmes war ein voller Erfolg und ein Modell für die Zukunft. Daher wurde direkt das Zelt für 1995 gebucht.

Gab es in den Anfangszeiten noch vier Vereine, die die Kirmes im jährlichen Wechsel ausrichteten, sind es seit einigen Jahren nur noch die Eisbachtaler Sportfreunde und der MGV. Aber viele andere Vereine stehen helfend für Thekendienste bereit, die Kirmesburschen helfen beim Zeltbau und so ist es immer noch ein Fest vom und für´s Dorf.

Zum Jubiläum wird groß aufgefahren

Und um das „kleine“ Jubiläum gebührend zu feiern hat der MGV keine Kosten und Mühen gescheut. Nachdem am Freitag der Kirmesbaum im Wald gefällt und an die Kirche gefahren wurde geht es im Festzelt rund. Die „Münchner Zwietracht“ spielt auf – die populärste Oktoberfest Band der Welt. Sie wird wie im vergangenen Jahr das Zelt zum Beben und das Publikum zum Toben bringen. Stimmung ist bei diesen Vollblutmusikern garantiert. Der Vorverkauf läuft bereits, aber noch gibt es einige Karten. Diese sind im TUI-Reisecenter Weißer in Nentershausen für 10 Euro (Stehplatz) bzw. 12 Euro (Sitzplatz) zu erhalten.

Am Samstagnachmittag wird dann an der Kirche nur mit Manneskraft der große Kirmesbaum gestellt. Nach dieser schweißtreibenden Arbeit geht es am Abend zum Abfeiern ins Festzelt. Zur Musik der „Schilehrer“ kann getanzt und gefeiert werden. Wer die Band im letzten Jahr erlebt hat weiß wie sie die Stimmung zum Kochen bringen. Da wippt jedes Bein im Takt mit. Auch hier gibt es noch Restkarten zum gleichen Preis wie freitags im TUI-Reisecenter Weißer.

Am Sonntagmorgen findet der Kirchweihgottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius statt. Unter musikalischer Mitgestaltung des Kirchenchores

wird hier des Weihetages unseres Gotteshauses gedacht. Beginn ist um 10.45 Uhr in Anwesenheit der Kirmesburschen und -mädchen. Um 14 Uhr setzt sich dann die diesjährige Kirmesgesellschaft mit musikalischer Begleitung durch die Musikalischen Löwen Nentershausen in Bewegung. Vom Kirmeszelt geht es zu Stationen bei Bürgermeister und Pfarrer, bevor unter dem Kirmesbaum getanzt wird. Im Anschluss führt der Weg wieder ins Zelt, wo bereits Kaffee und Kuchen warten. Unter anderem steht der längste Quetschekuche des Westerwaldes bereit. Musikalisch unterhält zunächst der Musikverein, ehe DJ Ebi das Zepter übernimmt. Am Abend findet noch die traditionelle Verlosung statt.

Der Montag beginnt mit dem Laurentiusmarkt in den Straßen rund um das Zelt. Hier gibt es alles zu kaufen was täglich im Haushalt benötigt wird. Und darüber hinaus auch Bekleidung. Ab 11 Uhr hat das Zelt für den Frühschoppen geöffnet. Musikalische Unterhaltung bietet wieder DJ Ebi, das Mittagessen liefert wie an allen Tagen der Imbißbetrieb Sassen. Nach dem Umzug der ehemaligen und diesjährigen Kirmesburschen am Nachmittag klingt die diesjährige Kirmes am Abend aus.

Auch hier liefert DJ Ebi den musikalischen Rahmen. Der Eintritt am Sonntag und Montag ist frei.

Der MGV Eintracht freut sich auf viele Besucher im Zelt, die gemeinsam ein paar schöne Stunden verbringen wollen. Hier trifft man Menschen, die man lange Zeit nicht mehr gesehen hat. Frei nach dem alten Motto: „Wem gehiert die Kermes? Uuusss“.

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