Allgemeine Berichte | 29.04.2022

Die Initiative gegen Gewalt … e.V.

Wie gehen wir heute mit übergriffigen Lehrkräften in staatlichen Schulen um?

Eine Bilanz nach 30 Jahren im Kinderschutz

Region. 1991 machten sich besorgte Eltern einer Hauptschule im Westerwaldkreis auf den Weg, um SchülerInnen ihrer Schule vor Übergriffen durch Lehrkräfte zu schützen. Die Erfahrungen der Eltern in diesem Fall motivierten sie schließlich zur Gründung eines Vereins, der sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzt, die von Gewalt und sexuellem Missbrauch betroffen sind. Nach nunmehr 30 Jahren ihres Engagements ist die Initiative in ihrem soeben erschienenen Buch unter dem Titel SCHULdZEIT der Frage nachgegangen, inwieweit Schule heute ein sicherer Ort für junge Menschen vor Übergriffen durch Lehrpersonal ist – und wo noch dringend Nachholbedarf besteht.

Durch ihr langjähriges Engagement sieht die Initiative es somit als ihre Aufgabe an, über die Missstände im deutschen Schulsystem aufzuklären und aufzuzeigen, dass das System Schule häufig Übergriffe durch Lehrpersonal begünstigt. Neben Betroffenen und deren Vertrauenspersonen kommen im Buch auch LehrerInnen und Fachleute unterschiedlicher Fachbereiche zu Wort. Ziel ist es, den LeserInnen zu veranschaulichen, dass Integritätsverletzungen nicht nur an der Odenwaldschule oder an kirchlichen Internaten, sondern auch an staatlichen Schulen passiert sind und weiterhin passieren – und warum ein unabhängiges Amt für Opferschutz,

Aufklärung und Prävention wichtig für die Zukunft ist.

ISBN 978-3-00-070038-5 | Preis: 14.95 Euro plus Versandkosten. Ausschließlich zu beziehen über: www.initiative-gegen-gewalt.de, E-Mail: info@initiative-gegen-gewalt.de, Tel. (0 26 23) 68 39.

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