Jugendgruppe des THW Bendorf erlebte hautnahe Vorführung
Wie wird eigentlich gesprengt?
Bendorf. „Wie wird eigentlich gesprengt?“ - diese Frage stellten sich die Junghelferinnen und Junghelfer des THW Bendorf. Wie gut, dass der Ortsverband Bendorf mit Jörg Lohrum einen Sprengberechtigten in seinen Reihen hat. Er kann den Jugendlichen dies natürlich theoretisch erklären, aber noch besser kann dies der Gruppenführer der Fachgruppe Sprengen, Armin Caspers, vom THW-Ortsverband Andernach praktisch zeigen. Jeder THW-Ortsverband verfügt über eine Fachgruppe mit speziellen Funktionen und entsprechender Ausstattung. Die Andernacher THW-ler sind auf das Sprengen im Katastrophenschutz spezialisiert.
Kurzerhand wurde ein Termin vereinbart, und schließlich fuhr die Jugendgruppe mit ihrer Betreuerin Petra Jansen nach Andernach. Dort wurde dann vom Sprengberechtigten Caspers in einer zweistündigen Vorführung eingehend das „Sprengen im THW“ dargestellt. Anhand von sehr realitätsnahen Modellen konnten die Junghelfer die Technik und die Wirkungsweise der verschiedenen Sprengverfahren erfahren. Natürlich durfte auch jeder einmal, unter Aufsicht der anwesenden Sprengberechtigten, eine Pulverzündschnur anzünden, wie es auch in Wildwestfilmen immer zu sehen ist. Scharfe Sprengstoffe und Zünder waren selbstverständlich nicht vor Ort. Bei dieser interessanten Veranstaltung lernten die Junghelfer eine weitere Fachgruppe des THW kennen und konnten sich ein Bild von den Funktionen Sprenghelfer und Sprengberechtigter machen. Wer Interesse an einer Mitwirkung im Technischen Hilfswerk hat, schaut einfach einmal vorbei, persönlich oder digital https://www.facebook.com/THWBendorf/ oder auf www.thw-bendorf.de.
Pressemitteilung des
THW-Ortsverbands Bendorf
Sprengberechtigter Caspers demonstrierte, wie eine Pulverzündschnur antfacht wird.
Aufmerksam lauschten die Bendorfer den Ausführungen und stellten manche Frage.