Allgemeine Berichte | 19.02.2019

Naturschutzgruppe im Kur- und Verkehrsverein Herschbach

Wieder angekommen – der Biber im Westerwald

Lichtbildvortrag zum größten einheimischen Nagetier

Der Biber ist das größte einheimische Nagetier. Foto: privat

Herschbach. Europaweit im 19. Jahrhundert vom Aussterben bedroht, ist der Biber wieder in seine ehemaligen Lebensräume auf dem Vormarsch. Der friedliche, streng geschützte Pflanzenfresser kann wieder zu einem Tier unseres täglichen Lebensumfeldes werden, wie er es vor Jahrhunderten noch war. Viele Ortsnamen zeugen von der ursprünglichen Anwesenheit des Bibers, wie zum Beispiel die Neuwieder Stadtteile Niederbieber und Oberbieber.

Stefanie Venske vom Biberzentrum Rheinland-Pfalz in Fischbach bei Dahn berichtet in ihrem Vortrag über die Historie des Nagers von der Ausrottung in unserem Raum bis zur Wiederbesiedlung, seiner Lebensweise und den Konflikten mit den Menschen, damals und heute.

Treffpunkt: Freitag, 8. März um 18 Uhr im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Selters, Am Saynbach 5-7, 56242 Selters. Dauer der Veranstaltung ca. 1,5 Stunden. Anmeldung erwünscht bei der Naturschutzgruppe Herschbach, Joachim Kuchinke, Tel. (0 26 26) 14 17 50, mobil (01 52) 59 02 31 62.

Der Biber ist das größte einheimische Nagetier. Foto: privat

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