Allgemeine Berichte | 23.08.2021

Radler der SG Herschbach-Schenkelberg

Wieder auf Jahresfahrt

Radtour Herschbach-Mainz-Herschbach

Vor dem Hotel am Römerkastell in Boppard: V.l.n.r.: Eckhard Weber, Achim Kiefer, Werner Schmitz, Otmar Michels, Friedhelm Weiand, Gerd Henkel, Horst Höwer, Werner Alef, Ottmar Morgenschweis, Klaus Ortseifen, Otmar Weiand, Jens Köhler, Matthias Kiefer.Foto: privat

Herschbach. Die 2003 gegründete Senioren-Radgruppe der SG Herschbach-Schenkelberg unternahm zum 19. Mal ihre Jahrestour. Für die zunächst geplante aber gecancelte Radroute Düsseldorf - Amsterdam/NL wurde kurzerhand eine kleine Rheinland-Pfalz-Rundfahrt an Rhein und Nahe ins Programm genommen, abgesehen vom Abstecher durch den hessischen Rheingau von Wiesbaden nach Rüdesheim.

Mit Start und Ziel in Herschbach legten die Ex-Kicker in fünf Tagesetappen rd. 370 km zurück. Den Gepäckservice übernahm ein gemieteter Kleintransporter.

Die 1. Etappe führte durch das Sayntal und über die Urmitzer Eisenbahnbrücke am Schloss Engers rheinaufwärts nach Koblenz, Rhens in den Zielort Boppard bzw. die „Perle des Rheins“, wie die schmucke Kleinstadt mit ihrer mondänen Rheinpromenade auch genannt wird.

Am zweiten Tag stand zunächst der Rheinradweg mit seinem schönsten und romantischsten Streckenabschnitt im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal bis an das Rhein-Nahe-Eck in Bingen auf dem Programm. Neben dem sagenumwobenen Loreleyfelsen bei St. Goar grüßten auf beiden Seiten des Rheins über 40 Burgen, Schlösser und Burgruinen. Naheaufwärts wurde die Kurstadt Bad Kreuznach mit ihrem Wahrzeichen Brückenhäuser passiert, ehe durch das Salinental mit seinen Gradierwerken der Kreuznacher Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg erreicht wurde. Übernachtet wurde auf der über dem Ort thronenden Burg Ebernburg (Geburtsort des Reichsritters Franz von Sickingen). Der Aufstieg wurde mit beeindruckenden Blicken ins idyllische Nahe- und Alsenztal und auf die nahen Felsmassive Rotenfels und Rheingrafenstein belohnt.

Zurück zur Nahemündung ans Binger Loch mit Mäuseturm und rheinaufwärts über die Rotweinstadt Ingelheim war die Landeshauptstadt Mainz mit ihren vielen Sehenswürdig-keiten Tagesziel der 3. Etappe.

Die 4. Etappe begann mit der Fahrt durch den Rheingau mit seinen berühmten hessischen Winzerorten Eltville, Oestrich-Winkel, Geisenheim und Rüdesheim im Schatten des mächtigen Niederwalddenkmals. Da der rechtsrheinische Radweg nicht vollständig fertiggestellt ist, wurde nach der Übersetzung mit der Fähre ab Bingen wieder linksrheinisch das Übernachtungshotel in Boppard angesteuert.

Die Schlussetappe begann mit der Rheinüberfahrt per Fähre nach Kamp-Bornhofen/Filsen, um auf dem rechten Uferradweg über Lahnstein, KO-Ehrenbreitstein, Vallendar zur Mittagspause in Bendorf zu radeln. Die gelungene und erlebnisreiche Radtour endete über die Sayntalstrecke wieder an Start und Ziel am Sportplatz Herschbach.

Natürlich kam auch der kulinarische Teil nicht zu kurz. Mittagspausen gab es in Radwegnähe in Koblenz, zweimal am Rheinufer in Bingen, in der Drosselgasse in Rüdesheim (Gasthaus Quetschkommod) und in Bendorf. Zum täglichen Ausklang waren Abendtische bestellt im historischen Karmeliterhof und im Römerhaus am Kastell in Boppard, im Landhaus Bonnheimer Hof in Hackenheim/Bosenheim mit seinem tollen Ambiente und in einem Mainzer Restaurant am Karmeliterplatz.

Auf ihren 19 Jahrestouren in Folge über mehrere Tage - zumeist auf Radwegen entlang von Flüssen und Seen - haben die Hobbyradler der SG Herschbach-Schenkelberg jetzt annähernd 5.000 km zurückgelegt.

Vor dem Hotel am Römerkastell in Boppard: V.l.n.r.: Eckhard Weber, Achim Kiefer, Werner Schmitz, Otmar Michels, Friedhelm Weiand, Gerd Henkel, Horst Höwer, Werner Alef, Ottmar Morgenschweis, Klaus Ortseifen, Otmar Weiand, Jens Köhler, Matthias Kiefer.Foto: privat

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