Allgemeine Berichte | 04.03.2024

Naturschutzgarten Niederwerth

Wieder fühlt sich ein Wiesel „putzwohl“

Das Sammeln hohler Baumstämme im Hochwasser- Spülsaum des Rheins und in der Grünschnittdeponie Vallendar hat sich gelohnt: Jetzt fühlt sich wieder ein Mauswiesel inmitten dieser ausgehöhlten Hölzer „putzwohl“.  Fotos: Stefan Krumme

Niederwerth. Das Mauswiesel ist nicht so selten, wie manch andere Arten im Naturschutzgarten Niederwerth. „Trotzdem habe ich sie in mein Herz geschlossen“, so Stefan Krumme, Inhaber des privaten Gartengrundstückes. Obwohl sie eigentlich winzig sind, sind sie im Wortsinne „wieselflink“. Sie sind so klein, dass sie ihrer Hauptbeute, den Wühlmäusen, bis in ihre Gänge folgen können. Das Große Wiesel oder Hermelin, wie sein Vetter auch heißt, kommt auf Niederwerth aber nicht vor. Es wird in langen kalten Wintern bis auf seine schwarze Schwanzspitze bekannterweise schneeweiß und wurde deshalb früher als begehrtes Pelztier hoch gehandelt. „Auf unseren großen Infoständen über die Osterfeiertage werden wir aber trotzdem beide Arten zusammen zeigen; das Mauswiesel auf Fotos und das Hermelin in lebensgetreuer Nachbildung – aus Filz.

Überhaupt legen wir Wert darauf, so einiges für Kinder anschaulich zu vermitteln. Sie sind ja unsere Zukunftsretter von morgen“ so Krumme.

Wer bei den Infoständen mitmachen möchte – von Ostersamstag bis einschließlich Ostermontag, jeweils von 8 – 18 Uhr, ist ganz besonders herzlich willkommen. Eine Einweisung zu den Ständen ist schnell gelernt, da die gezeigten Bilder und Objekte schon für sich sprechen. „Eine Hilfe, auch stundenweise, würde die Arbeit hier echt erleichtern“.

Wer Interesse hat, kann sich entweder spontan oder vorab unter der Tel. – Nr. 02 61/ 1 75 86 oder per E-Mail stefan.krumme@ freenet.de „bewerben“.

Zu den Fressfeinden des Mauswiesels gehört der Graureiher. Diese Aufnahme zeigt ihn aus der Vogelperspektive. „Der soll bitte lieber Wühlmäuse jagen.“

Zu den Fressfeinden des Mauswiesels gehört der Graureiher. Diese Aufnahme zeigt ihn aus der Vogelperspektive. „Der soll bitte lieber Wühlmäuse jagen.“

Das Sammeln hohler Baumstämme im Hochwasser- Spülsaum des Rheins und in der Grünschnittdeponie Vallendar hat sich gelohnt: Jetzt fühlt sich wieder ein Mauswiesel inmitten dieser ausgehöhlten Hölzer „putzwohl“. Fotos: Stefan Krumme

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2025
2+1 Aktion
150 Jahre Zeitungsgeschichte
Wir feiern 150 jährigen Geburtstag
Jubiläumssonderseiten
150 Jahre Zeitungstradition
Empfohlene Artikel
„Für mich ist es etwas ganz Besonderes, dass mir Freundinnen, Freunde und Bekannte ihre unglaublich persönlichen Erlebnisse anvertraut haben“, sagt Fabricia Karutz.  Foto: privat
41

Kreis Ahrweiler. 5 Jahre ist es her, dass im Ahrtal eine neue Zeitrechnung begonnen hat: Vor der Flut und nach der Flut. Mit „Ahrtal – Von Heldinnen, Helden und Hoffnung“ startet jetzt ein Podcast, der die Erinnerungen und Gefühle der Flut-Nacht hörbar macht und berichtet, wie es den Betroffenen heute geht.

Weiterlesen

Vier Tage Party
37

Musikalische Vielfalt, kulinarische Genüsse und bestes Wetter beim diesjährigen Deichstadtfest. Mehr zu dem Thema gibt´s im RegioMAGAZIN

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die TuS Koblenz freut sich auf Euren Besuch
414

Koblenz. Die TuS Koblenz lädt am Samstag, 25. Juli 2026, zum großen Sommerfest ins Stadion Oberwerth ein. Von 13 bis 22 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Neben der offiziellen Mannschaftsvorstellung steht ein bunter Mix aus Unterhaltung, Musik und Mitmachaktionen auf dem Programm.

Von Marcel Günther aus Koblenz

Weiterlesen

Bundestrainer Efthimios Karamitsos inmitten der Mitglieder vom KDMM
221

Mendig. Am Samstag, den 27. Juni, fand in Mendig der traditionelle Kata-Lehrgang mit Bundestrainer Efthimios Karamitsos statt. Trotz hochsommerlicher Temperaturen von nahezu 40 Grad ließen es sich rund 50 Karateka nicht nehmen, an diesem besonderen Training teilzunehmen – sehr zur Freude des Vereinsvorsitzenden Gunar Weichert und des Organisationsteams.

Von Manuela Klaas aus Dürrholz

Weiterlesen