Naturschutzgarten Niederwerth
Wieder fühlt sich ein Wiesel „putzwohl“
Niederwerth. Das Mauswiesel ist nicht so selten, wie manch andere Arten im Naturschutzgarten Niederwerth. „Trotzdem habe ich sie in mein Herz geschlossen“, so Stefan Krumme, Inhaber des privaten Gartengrundstückes. Obwohl sie eigentlich winzig sind, sind sie im Wortsinne „wieselflink“. Sie sind so klein, dass sie ihrer Hauptbeute, den Wühlmäusen, bis in ihre Gänge folgen können. Das Große Wiesel oder Hermelin, wie sein Vetter auch heißt, kommt auf Niederwerth aber nicht vor. Es wird in langen kalten Wintern bis auf seine schwarze Schwanzspitze bekannterweise schneeweiß und wurde deshalb früher als begehrtes Pelztier hoch gehandelt. „Auf unseren großen Infoständen über die Osterfeiertage werden wir aber trotzdem beide Arten zusammen zeigen; das Mauswiesel auf Fotos und das Hermelin in lebensgetreuer Nachbildung – aus Filz.
Überhaupt legen wir Wert darauf, so einiges für Kinder anschaulich zu vermitteln. Sie sind ja unsere Zukunftsretter von morgen“ so Krumme.
Wer bei den Infoständen mitmachen möchte – von Ostersamstag bis einschließlich Ostermontag, jeweils von 8 – 18 Uhr, ist ganz besonders herzlich willkommen. Eine Einweisung zu den Ständen ist schnell gelernt, da die gezeigten Bilder und Objekte schon für sich sprechen. „Eine Hilfe, auch stundenweise, würde die Arbeit hier echt erleichtern“.
Wer Interesse hat, kann sich entweder spontan oder vorab unter der Tel. – Nr. 02 61/ 1 75 86 oder per E-Mail stefan.krumme@ freenet.de „bewerben“.
Zu den Fressfeinden des Mauswiesels gehört der Graureiher. Diese Aufnahme zeigt ihn aus der Vogelperspektive. „Der soll bitte lieber Wühlmäuse jagen.“
