Bundesarchiv und der Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva
Wieder gut gemacht?
Die Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945
Koblenz. Zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 laden das Bundesarchiv und der Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva
zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein, am Donnerstag, 2. Februar, um 18 Uhr im Film- und Vortragssaal des Bundesarchivs, Potsdamer Straße 1, 56075 Koblenz. Manfred Schmitz-Berg wird sein Buch „Wieder gut gemacht? Die Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945“ vorstellen.
Die nationalsozialistische Terrorherrschaft führte zu millionenfachem Mord und ungezählten Verbrechen. Gab es für die Betroffenen eine Wiedergutmachung, und in welcher Form erfolgte diese? Manfred Schmitz-Berg, früher Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf, wird anhand seines Buches die wichtigsten historischen Fakten vermitteln und schildern, wie die Bundesrepublik mit den Verbrechen des NS-Staats umgegangen ist.
An diesem Abend besteht die Gelegenheit, den Auftrag und die Arbeit des Bundesarchivs am Online-Themenportal Wiedergutmachung kennenzulernen. Es ist eine immens wichtige Aufgabe, Informationen zu den einschlägigen Aktenbeständen des Bundes, der Länder und perspektivisch weiterer Stellen sichtbar und einheitlich zugänglich zu machen. Aus diesem Grund arbeitet das Bundesfinanzministerium gemeinsam mit dem Bundesarchiv und weiteren Partnern am Themenportal Wiedergutmachung, das bei der Deutschen Digitalen Bibliothek im Archivportal-D angesiedelt ist.
Pressemitteilung
Bundesarchiv und Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva
