Allgemeine Berichte | 02.10.2019

Besuch von Oberfeller Grundschülern auf Burg Thurant

Wilde Horden auf der Burg

Die Ritter Ansgar und Berlewin und Knappe Josh, mit den beiden Lehrkräften und die Horde der 4. Klasse in der Burganlage. Foto: privat

Alken. „Burgenbau im Mittelalter“ - so steht es auf dem Stundenplan der vierten Klasse der Grundschule in Oberfell. Doch was nutzt alle Theorie, wenn man vielleicht bis zum nächsten Urlaub warten muß, dass es sich ergibt, einen Ausflug auf eine richtige Burg zu machen ... und ist bis dahin noch etwas von dem Gelernten hängen geblieben? So sagte die zuständige Lehrkraft Sandra Endris zu ihren Schülern/innen: „Wir machen `learning by doing` und besuchen die Burg Thurant im Nachbarort Alken!“ Diese öffnet ihre Tore täglich um 10 Uhr, doch schon eine Stunde früher veranstaltete man auf der Zugbrücke einen solchen Höllenlärm, dass die Burgbesatzung sich gezwungen sah die wilde Horde einzulassen. Nach ersten Erklärungen über den Bau einer Burg, deren Sinn und Zweck, durch die Thuranter Ritterschaft - angetroffen wurden Berlewin von Alzey zu Thurant mit seinem Schildknappen Josh ( welcher rein zufällig dieselbe Klasse besucht ) und Ansgar von Portas zu Cölln - sammelte man sich auf der Burgterrasse. Hier reichte die (von einer Westerwälder GS ausgeliehene) Lehrerin Ruth Schmitt-Paddags frischen Streuselkuchen an die hungrige Meute. Anschließend ging es weiter durch den Ehrenhof, das Wappenzimmer und über den Wehrgang, vorbei an der Hebeanlage bis ins sogenannte Jagdzimmer. An verschiedenen „Stationen“ erhielten die Burgbesucher/innen weitere Informationen über die Burganlage und die einzelnen Gebäudeteile, deren Bedeutung und Verwendung. Interessant waren die Ausführungen über die fast zweijährige Belagerungszeit durch die Heere der Erzbischöfe von Trier und Köln. Im Jagdzimmer wurden dann u. a. verschiedene Rüstungen der Ritter gezeigt und erklärt. Letztlich durfte jeder einmal einen Helm mit Klappvisier aufsetzen um ein Gefühl dafür zu erhalten, was ein Ritter beim Kampf oder Turnier überhaupt sehen konnte. Die Führung endete über dem Verlies des Kölner Turmes, auf dessen Grund noch immer die Gebeine eines Düsseldorfers zu sehen sind. Über den Besuch kann gesagt werden, dass die Schüler/innen sich sehr interessiert zeigten, auf die Fragen der Ritter Antwort gaben und selbst genügend davon stellten. Die beiden Ritter wiesen darauf hin, dass sie am 2.11. anno 2019 mit Interessierten im Rahmen eines Wanderevents der Rhein-Mosel-Touristik wieder auf Tour durch Alken und die Weinberge in die Burg (Infos: Touristbüro Alken (0 26 05) 8 47 28 06 gehen.

Die Ritter Ansgar und Berlewin und Knappe Josh, mit den beiden Lehrkräften und die Horde der 4. Klasse in der Burganlage. Foto: privat

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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