Hubertusmesse in Lantershofen gefeiert
Wildes Jubiläum mit viel Natur
Veranstaltung zum 1000-jährigen Bestehen der Gemeinde – Jäger und Imker boten viele Informationen und Aktionen
Lantershofen. Das Jubiläumsjahr der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1019 wird in Lantershofen ausgiebig gefeiert, das große offizielle Festwochenende steht noch bevor. Dessen ungeachtet gab und gibt es im Rahmen dieses Jubiläums auch etliche andere Veranstaltungen. Eine davon war die kürzlich in der St.-Lambertus-Kirche zelebrierte „Hubertus-Messe nach Baumann“, zugleich auch ein Novum für Lantershofen. Regens Dr. Volker Malburg als Hauptzelebrant ging auf die enge Verbindung zwischen dem Lantershofener Schutzpatron Lambertus und dem heiligen Hubertus ein. Musikalisch mitgestaltet wurde die „Grand Messe de Saint Hubert“ vom Parforcehorncorps Euskirchen unter der musikalischen Leitung von Nobert Nitschke und dem Bläsercorps Ahrtal. Die im Wechsel und gemeinsam mit der Orgel geblasenen Jagdhörner boten dabei ein einmaliges Klangerlebnis.
Uhu und Jagdhunde
Gleich im Anschluss ging es im Garten des benachbarten Studienhauses St. Lambert weiter. Hier präsentierten sich Jäger und Imker. Die Kreisgruppe Ahrweiler im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz zeigte in ihrer „Erlebnisschule Wald und Wild“ eine umfangreiche Sammlung an Tierpräparaten heimischer Waldbewohner, Holzobjekten und diversen waldpädagogischen Materialien. Auch ein lebendiger Uhu gab sich im Burggarten die Ehre, ließ sich vom bunten Treiben aber nicht beirren. An anderer Stelle gab es Jagdhundevorführungen und viele Informationen zum Thema Naturlernpfad. Organisiert von Thomas Otten und Wolfgang Schumacher passte auch der kulinarische Aspekt mit frisch zubereitetem, heimischem Wild vom Grill perfekt zum Thema. Abgerundet wurde das Programm durch Andreas Schneider und Barbara Hartmann vom Kreisimkerverband. Sie präsentierten nicht nur die Arbeit des Imkers von vergangenen Tagen bis in die heutige Zeit, sondern stellten auch die Wichtigkeit der Bienen für die Natur- und Pflanzenwelt dar und verteilten Tütchen mit Blumensamen für Bienenwiesen.
Auch der Kreisimkerverband war vertreten.
