Allgemeine Berichte | 16.05.2023

Naturschutzgemeinschaft Vinxtbachtal e.V.

Wildkräuterwanderung zur Apfelblüte auf dem Waldorfer Streuobstlehrpfad

Bei einer Kräuterwanderung mit den Kräuterpädagoginnen Gerlinde Brenk und Anke Haas trafen sich viele interessierte Natur- und Kräuterfreunde am Streuobstlehrpfad in Waldorf.  Foto: privat

Waldorf. Bei einer Kräuterwanderung mit den Kräuterpädagoginnen Gerlinde Brenk und Anke Haas trafen sich viele interessierte Natur- und Kräuterfreunde am Streuobstlehrpfad in Waldorf. Zu dieser Veranstaltung hatte die Naturschutzgemeischaft Vinxtbachtal eV. eingeladen.

Anke Haas informierte über den Lehrpfad und betonte die besondere Bedeutung von Streuobstwiesen, die gerade in der heutigen Zeit des Insektensterbens immer mehr an Bedeutung gewinnen, da sie unzähligen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause geben und seit 2022 zu den bundesweit gesetzlich geschützten Biotopen zählen. Die Vielfalt der dort wachsenden alten Obstsorten ist überwältigend und im Geschmack nicht mit dem Obst aus dem Supermarkt zu vergleichen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde führte der Weg, stets begleitet von den herrlich rosa und weiß blühenden Ostbäumen, zu den artenreichen Wiesen, auf denen es eine Vielzahl von Wildkräutern zu entdecken gab. So konnte Gerlinde Brenk Wiesenschaumkraut, Vogelmiere, Spitzwegerich, Sauerampfer, Labkraut, Knoblauchsrauke, Brennnessel, Löwenzahn und Gänseblümchen sowie auch den kleinen und großen Wiesenknopf mit ihren Erkennungsmerkmalen vorstellen. Heilkräuter sind ein wichtiger Bestandteil der Medizin, bereichern die Hausapotheke und den Speiseplan. Sie enthalten wertvolle Inhaltstoffe, die einen positiven Einfluss auf den menschlichen Organismus haben. Besonders im Frühjahr haben viele der Pflanzen eine blutreinigende und stoffwechselanregende Wirkung. So ist z.B. die Brennnessel, das heimische Superfood, reich an Mineralien und Vitaminen, als Tee genossen eine Wohltat. Den Raupen vieler Schmetterlinge dient sie als Futterquelle. Erstaunt waren die Teilnehmer, dass die Blütenstände des Wiesenknopfes nach Champignons schmecken und sich daraus eine wohlschmeckende Butter herstellen lässt. Der große Wiesenknopf bietet zudem dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling einen besonderen Lebensraum. Leider wird durch eine zu frühe Mahd im Mai oft alles Leben auf der Wiese zunichtegemacht.

Zum Abschluss der lehrreichen Wanderung wurden die Teilnehmer zu einer leckeren Verkostung eingeladen. Mit selbstgemachtem Kräuterbrot, Wildkräuterdips, Bärlauchbutter und Löwenzahnblütenhonig konnte die geschmackliche Vielfalt der Pflanzen erlebt und genossen werden.

Durch die Schenkung eines Picknicktisches von der Gemeinde wurde ein rundum schönes Genießen unter Apfelbäumen möglich gemacht!

Bei einer Kräuterwanderung mit den Kräuterpädagoginnen Gerlinde Brenk und Anke Haas trafen sich viele interessierte Natur- und Kräuterfreunde am Streuobstlehrpfad in Waldorf. Foto: privat

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