Traditionelles Westerntreffen in Wershofen
Wildwestromantik in der Hocheifel
Wershofen. Das traditionelle Westerntreffen in der Hocheifel in Wershofen hat seit Jahrzehnten viele Stammgäste bei den Hobbyisten gefunden und da verbringen gerade aus dem benachbarten Ausland, den Beneluxländern sogar einige ihren Jahresurlaub beim Schießsportverein der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Wershofen. Eine Gruppe der Hobbyisten, die sich dem Leben der Trapper verschrieben haben, kommen bereits seit 12 Jahren nach Wershofen und bauen ihre Lodges für rund drei Wochen hier auf. Für die 12 Niederländer beginnt der Urlaub im „Wilden Westen“ bereits mit der Einfahrt in den Ort wo sie von der Bevölkerung herzlich als alte Bekannte und Freunde begrüßt werden. Dass sie in Wershofen bekannt sind liegt auch daran, dass sie die Feste im Ort mitfeiern und da gehört das Feuerwehrfest alljährlich dazu so wie das Flugplatzfest das alle zwei Jahre in Wershofen stattfindet. In diesem Jahr war es wieder soweit und da gehörte sogar der Flug mit dem Hubschrauber dazu schwärmte der „Trapper“ der so einen bezaubernden Blick über das Gelände mit den Lodges, Tipis und Weißzelten in guter Erinnerung behält. Wem noch etwas zur Ausrüstung in die Vergangenheit fehlt der wird bei den Standbetreibern am Weg zum Lager schnell fündig, denn hier ist die Auswahl groß, für Cowboy und Indianer, Nord- oder Südstaatler. Sogar die ganz kleinen wachsen in das Hobby der Eltern und Großeltern hinein und träumen in der Wippe wohl behütet im warmen Fell. Am Sonntag war allgemeines Einpacken und aufräumen angesagt, da sich fast alle wieder auf den Heimweg machten um dem normalen Berufsalltag nachzugehen und im nächsten Jahr treffen sich alle wieder in Wershofen zum Westerntreffen, denn dann feiert die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Wershofen ihr großes Jubiläum, so der Platzwart Johannes Dettenbach, der vor der Abreise noch einmal die Hobbyisten besuchte und eine gute Heimreise wünschte.
UM
