Ferienprogramm der Lebenshilfe war ein voller Erfolg
Winterkinder trotzten der Witterung
Adenau. Nachdem sich die „Spaßtage“, das Ferienprogramm der Lebenshilfe, bereits im Sommer und im Herbst großer Beliebtheit erfreut hatten, kam es nun in der zur Erstauflage der sogenannten „Winterkinder“ in Adenau.
Dabei hatten es sich engagierte Betreuer unter der Leitung von Andreas Knechtges zur Aufgabe gemacht, ähnlich wie in den sommerlichen und herbstlichen Veranstaltungen ein abwechslungsreiches und vor allem unterhaltsames Programm für die Teilnehmer zusammenzustellen. Doch gerade im Winter macht einem häufig die Witterung die schönsten Ideen. Zunichte. Deshalb hatte das „Team Adenau“ der Lebenshilfe für jeden Tag mehrere Alternativen bereitgehalten, um auf jedwedes Wetter reagieren zu können.
Auf der Suche nach dem Schokoladenschatz
Am ersten Tag erkundeten die Kinder im Rahmen einer spannenden Schatzsuche den Ortskern von Adenau und mussten hierbei aufmerksam die versteckten Hinweise der Betreuer entdecken, um schließlich den heiß begehrten Schokoladenschatz finden zu können. Hierbei gingen alle Teilnehmer motiviert zu Werke, und so gelang es ihnen zusammen als Team recht zügig, den Schatz zu bergen. Anschließend wurde der Tag nach einem Spielplatzbesuch beim gemeinsamen Pizzabacken ausklingen gelassen.
Der Mittwoch stand, in Anbetracht kräftiger Orkanböen, ganz im Zeichen des Motorsports am Nürburgring. Nach dem Frühstück in der Beratungsstelle machte sich die Gruppe auf zum Ringwerk am Nürburgring, wo nicht nur über Formel-1-Boliden und Oldtimer gestaunt wurde, sondern auch ganz praktisch der Truck-Grand-Prix am Simulator nachgefahren werden konnte. Ein weiteres Highlight stellte das Fahrgeschäft „Motor Mania“ dar, in dem die Gruppe zusammen Punkte für ein möglichst schnelles Auto erspielte.
Kooperation war Höhepunkt der bisherigen Spaßtage
Der Donnerstag entführte die Gruppe der Lebenshilfe Adenau dann schließlich in den Fernen Osten. In Kooperation mit dem Judo- und JuJutsu-Club Mendig konnten sich die Kinder und Betreuer unter Anleitung von Frauke Wischnewski und Rowan Schreurs im dortigen Dojo bei Bewegungsspielen aller Art nach Herzenslust austoben und lernten darüber hinaus auch von ihren „Trainern“ einige wichtige Grundlagen des Fallens und Werfens kennen.
Doch neben diesen rein sportlichen Einblicken bekamen alle Beteiligten beispielsweise beim gemeinsamen „Angrüßen“ noch einen wertvollen Exkurs in die Judo-Werte wie Höflichkeit, Respekt und Hilfsbereitschaft. Am Ende eines spannenden Tages waren sich alle einig, dass dieser Besuch bei den Judokas in Mendig ein Höhepunkt in der bisherigen „Spaßtage“-Historie darstellte.
Auch Organisator Andreas Knechtges war voll des Lobes für den Partner JJC Mendig: „Wir freuen uns immer über solche Kooperationsangebote, da sie das Salz in der Suppe unserer Ferienangebote darstellen. Die Kinder lieben es einfach, sich zu bewegen, neue Dinge auszuprobieren und zu toben. Wenn man dann noch zwei fachlich und pädagogisch qualifizierte Lehrmeister wie Frauke und Rowan an Bord hat, kommt so ein wunderbarer Tag bei heraus.“
Das Piratenland steht immer hoch im Kurs
Noch immer unter den Eindrücken des actionreichen Judo-Tages stehend, wurde am Freitag im Neuwieder Piratenland munter weiter getobt. Dieses Ausflugsziel steht bei den Kindern schon seit Jahren im Rahmen verschiedener Ausflüge der Lebenshilfe hoch im Kurs. Auf verschiedenen Trampolinen, der Teppichrutsche, einer elektrischen Torschusswand und dem Kletterparcours wurde es der Gruppe aus Adenau gemeinsam mit den „Winterkindern“ aus Sinzig zu keiner Sekunde langweilig, und die Enttäuschung war groß, als schließlich kurz nach dem Mittagessen in großer Runde die Heimfahrt eingeläutet wurde.
Unter den Eindrücken dieser abwechslungsreichen Woche stehend überwog jedoch am Ende bei allen Beteiligten die Vorfreude auf die nächsten Spaßtage, die in der ersten Aprilwoche stattfinden werden.
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