Allgemeine Berichte | 25.05.2022

SinnSchritte-Team bietet Gratis-Berufungscoaching an

„Wir bauen keine Luftschlösser, sondern ein Zuhause“

V.li. Dr. Dennis Halft, Jörg Koch, Anne Ferner-Steuer und Elisabeth Zenner.  Foto: Inge Hülpes/Bistum Trier

Koblenz. Berufung ist nicht nur was für Priester. Jeder Mensch ist fähig, seine persönliche Berufung zu entdecken und dabei genau das zu entfalten, was ihn einmalig macht. Ein Schlüssel zur eigenen Berufung kann das SinnSchritte-Coaching im Bistum Trier sein: Ein Team aus sechs Frauen und Männern, verwurzelt in unterschiedlichen Disziplinen, lädt ein, gemeinsam mit ihm auf die Suche zu gehen.

„Es geht bei dem SinnSchritte-Coaching darum, die eigene Berufung für sich zu entdecken – und diese auch zu leben“, erklärt Dr. Dennis Halft, Jahrgang 1981, Dominikaner, Hochschuldozent und Coach. „Ganz unterschiedliche Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen wenden sich an uns. Meist befinden sie sich in existenziellen Situationen, in Auf- und Umbruchphasen.“ Das Ziel sei jedoch immer dasselbe: „Wer sich an uns wendet, will eine klare Veränderung in seinem Leben, sei es im Job oder im persönlichen Umfeld.“ Dabei sei allerdings klar, dass Coaching keine universelle Antwort auf alle Probleme geben könne: „Deshalb klären wir im Vorgespräch ab: Ist unsere Methode überhaupt passend für den jeweiligen Interessenten und seine momentane Lebenssituation?“

Die Methode WaVe

Das Team arbeitet nach der Berufungscoaching-Methode WaVe (Wachstum und Veränderung), die auf dem systemischen Coaching aufbaut und um Elemente etwa aus der Lerntheorie und dem Wissensmanagement erweitert ist. Sie funktioniert als Einzelcoaching ebenso wie in der Gruppe. „Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden überlegen wir: Was kann ich? Was brauche ich? Was will ich?“, bringt Anne Ferner-Steuer, 1968 geboren, Sozialarbeiterin, Supervisorin und WaVe-Coach, auf den Punkt. Innerhalb der klaren Struktur gebe es auch Freiräume für Gefühle, Intuition und „innere Bilder“, um nach und nach eine Vision seiner selbst zu entwickeln. Für sich selbst und durch sich selbst: Genau das sei der Knackpunkt, denn: „Wir begleiten Dich und gehen den Weg mit Dir gemeinsam. Wir haben den Werkzeugkoffer, aber Du selbst bist der Kundige! Wir leisten also keine Beratung, sondern eine Begleitung. Wir als Coaches sind Prozessgestalter, und das ohne zu urteilen oder zu bewerten.“ Ihr Coaching-Kollege Jörg Koch (46), Pastoralreferent in der Eifel, ergänzt: „Im Gespräch finden wir heraus, welche ureigenen Ressourcen und Talente unsere Kunden und Kundinnen in sich tragen – und was es braucht, um sie zu aktivieren.“ Denn vieles sei in den Menschen bereits angelegt, ohne dass sie davon Kenntnis hätten. Es müsse lediglich die Chance gegeben werden, das bislang verborgene Potenzial zu bergen. „Wir bauen hier also keine Luftschlösser, sondern ein Zuhause“, so Koch.

Gutes in die Welt tragen

Oftmals reiche es schon aus, eine kleine Veränderung anzustoßen: „Häufig gibt das Leben selbst vor, wie und wann es dann weitergeht“, weiß Elisabeth Zenner, Pastoralreferentin im Pastoralen Raum Maifeld-Untermosel. Inzwischen blickt sie auf zwei Jahre Coaching-Erfahrung zurück. Sie selbst habe sich für die zweieinhalb Jahre dauernde Ausbildung entschieden, weil sie zuvor viel Gutes über das Berufungscoaching gehört hatte und auch, dass es sehr wirksam sei. Wichtig scheint ihr dabei eine entscheidende Frage, berichtet die 43-Jährige: „Wie kann ich die beste Version meiner selbst leben und damit konkret etwas Gutes in die Welt tragen?“ Denn beim Berufungscoaching gehe es nicht nur um die eigene Person, sondern letztlich darum, durch die persönliche Entwicklung auch das eigene Umfeld zu verändern und somit die Welt aktiv mitzugestalten.

Das Coaching ist für Menschen, die im Bistum Trier leben, kostenfrei und kann in Präsenz oder digital erfolgen. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Weitere Informationen zu den einzelnen Coaches, der WaVe-Methode und den Kontakt zu den Coaches gibt es auf www.sinn-schritte.de.

Pressemitteilung des

Bistums Trier

V.li. Dr. Dennis Halft, Jörg Koch, Anne Ferner-Steuer und Elisabeth Zenner. Foto: Inge Hülpes/Bistum Trier Foto: Bistum Trier

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