Verabschiedung des Ehepaars Feller bei der Caritas-Tafel: Eine Ära geht zu Ende
„Wir sind dann mal weg“
VG Maifeld. Anneliese und Hermann Feller, die tragenden Säulen der örtlichen Tafel auf dem Maifeld, verabschieden sich nach vielen Jahren des unermüdlichen Engagements in den wohlverdienten Ruhestand. Die Verabschiedung fiel allen nicht leicht, da die Fellers über viele Jahre hinweg das Gesicht der Caritas-Tafel symbolisierten und für die Tafel lebten.
Seit Jahren waren Anneliese und Hermann Feller jede Woche, Jahr für Jahr, für die Tafel da. Anneliese, die stets an vorderster Front stand, übernahm die Organisation mit Herz und Verstand. Ihre Fähigkeit, für jedes Problem eine Lösung zu finden, machte sie zur unverzichtbaren Koordinatorin. Ihr Ehemann Hermann unterstützte sie tatkräftig und stand ihr stets liebevoll zur Seite.
Der Abschied der Fellers war voller Emotionen, ein Abschied, der der Tafelmannschaft sichtlich schwerfiel. Viele Jahre, Stunden und Tage harter Arbeit und unermüdlicher Einsatz liegen hinter Anneliese und Hermann Feller. Doch die Gesundheit geht vor, und so haben sich Anneliese und Hermann entschlossen, die wohlverdiente Ruhe zu genießen. „Dieser Schritt kostete euch bestimmt viel Mut und Kraft. Aber auch das habt ihr, wie so Vieles, geschafft“, hieß es in der Abschiedsrede von Stadtbürgermeister Gerd Klasen.
Anneliese begann vor 18 Jahren bei der Tafel Polch, die sie bald als Koordinatorin leitete. Hermann stieg zunächst als Fahrer ein und übernahm im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben. Nun freuen sich beide auf ruhigere Zeiten. Ihre Freude am Reisen soll zukünftig mehr Platz bekommen. Neben dem Reisen genießen die beiden das Lesen, den Karneval und Treffen mit der Gruppe AG 60 plus.
Die Tafelmannschaft dankte Anneliese und Hermann Feller von ganzem Herzen für ihre jahrelange, kraftvolle Arbeit. Ihre Abwesenheit wird eine Lücke hinterlassen, die schwer zu füllen ist. Doch im Wissen um ihre geleistete Arbeit und ihren wohlverdienten Ruhestand bleibt die Hoffnung, dass sie die kommenden Jahre in vollen Zügen genießen können.
Pressemitteilung Caritas
