Vereine im Lockdown - Theatergruppe Remagen e.V.
„Wir werden da sein und spielen, wenn es wieder geht“
Interview mit Sebastian Schmickler, 1. Vorsitzender
Remagen. Seit fast einem Jahr wütet Corona. Nun wurde der Lockdown erneut verlängert und das Vereinsleben ruht weiter. Halten Sie die derzeiten Maßnahmen für angebracht?
Wir sollten versuchen die derzeitige Situation, die Pandemie schnellstmöglich in den Griff zu kriegen.
Und wenn wir als Privatpersonen durch die Maßnahmen und den Lockdown dazu beitragen können werden wir dies selbstverständlich auch tun.
Hier gibt es derzeit andere Bereiche wie Gastronomie, Einzelhandel, Reisebüros und viele mehr, welche unter den Auswirkungen zu kämpfen haben und eine Lösung brauchen.
Wir, von der Theatergruppe Remagen e.V. sind für die Menschen der Ausgleich zur Arbeit, die Einbindung der Kultur und eine Abwechslung.
Und sobald wir dies wieder dürfen werden wir da sein und wie von uns gewohnt ein tolles Programm auf die Beine stellen.
Doch derzeit heißt es, die Pandemie in den Griff kriegen. Und da kann jeder einzelne durch die Einhaltung der Maßnahmen seinen Beitrag leisten.
Wie ist die Lage in der Vereinskasse? Gab es einen Mitgliederschwund?
Die Vereinskasse sieht zum heutigen Zeitpunkt genau so aus wie vor der Pandemie. Denn keine Veranstaltungen bedeutet halt eben auch keine Einnahmen und keine Ausgaben.
Die Mitgliedsbeiträge haben wir ebenfalls nicht abgebucht um so vielleicht unterstützend für unsere Mitglieder da zu sein.
Was die Austritte angeht, ja solche haben wir zu beklagen. Wir haben in den letzten Monaten einige Kündigungen erhalten. Ob diese alle auf die Pandemie zurück zuführen sind kann ich nicht klar beantworten...
Was sind die nächsten Pläne, wenn das aktive Leben wieder losgeht?
Was haben wir vor wenn es wieder los gehen kann. Natürlich gehen wir zurück auf die Bühne. Neue Bühnenprogramme. Neue Stücke und ganz viel Freude, Witz und Lachen soll zurück kommen.
Ein wichtiges Anliegen was wir bereits im vergangenen Jahr angehen wollten ist die Unterstützung der Gastronomie. Wir wollen unsere Programme präsentieren, Menschen in die Gastronomie holen und diese so unterstützen.
Eins ist sicher, wir werden da sein und spielen, wenn es wieder geht. Intern laufen Planungen, Stückauswahl und Co.
