Allgemeine Berichte | 04.03.2016

Reparatur-Café spendet an Konduktive Therapie des St. Nikolaus-Stiftshospitals

„Wir wollen Kindern helfen“

Aktive aus dem Andernacher Reparatur-Café übergaben eine Spende an die Konduktive Therapie des St. Nikolaus-Stiftshospitals: Stehend v.l.: Horst Boeckers, Renate Raderschall, Cornelia Kaltenborn, Viktor Hartfelder.  privat

Andernach. Wer ins Andernacher Reparatur-Café kommt und sich dabei helfen lässt, technische Geräte vor dem frühen Aus zu retten, erhält diese Hilfe kostenlos, wird jedoch um eine freiwillige Spende gebeten. Diese Spenden werden von den Machern des Cafés für gute Zwecke weitergereicht. So übergaben Renate Raderschall und Horst Boeckers am 26. Februar 400 Euro an die Konduktive Therapie des St. Nikolaus-Stiftshospitals.

Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH, und Viktor Hartfelder, therapeutischer Leiter des Zentrums für Prävention Therapie und Leiter der Konduktiven Therapie, dankten den beiden sehr herzlich für die Spende, die den Kindern für die Therapie zugute kommt.

Renate Raderschell berichtet, dass die elf Aktiven des Reparatur-Cafés, das alle 14 Tage geöffnet hat, bereits zum zweiten Mal Spenden für einen guten Zweck weitergeben konnten. Damit stehen sie den Bürgern bei Reparaturen mit Rat und Tat zur Seite – 70 Prozent der Geräte können repariert werden – und setzen gleichzeitig die gesammelten Spenden sinnvoll ein. „Wir wollen etwas für Kinder tun“, sagt sie. Hervorgegangen ist das Reparatur-Café aus der landesweiten Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“. Auf die Konduktive Therapie kamen sie durch das „großartige langjährige Engagement“ von Petra Hütten als Schirmherrin der Konduktiven Therapie.

Die Konduktive Therapie wurde vom ungarischen Neurologen Dr. Petö als Ganzheitstherapie entwickelt, um cerebral geschädigte Kinder zu fördern und zu therapieren. Oberstes Ziel dabei ist, die Kinder so weit bewegungsfähig zu machen, dass sie einmal ein möglichst selbstständiges und unabhängiges Leben führen können. Unter „Unabhängigkeit“ wird die Fähigkeit verstanden, sich in der jeweils altersadäquaten Umgebung zurechtzufinden und dabei auf ein Minimum an Unterstützung angewiesen zu sein. Da die Therapie leider nicht von den Krankenkassen getragen wird, werden seit Jahren Spenden gesammelt, um mehr Betroffenen die Therapiemaßnahmen zu ermöglichen.

Pressemitteilung

des St. Nikolaus-Stiftshospitals

Aktive aus dem Andernacher Reparatur-Café übergaben eine Spende an die Konduktive Therapie des St. Nikolaus-Stiftshospitals: Stehend v.l.: Horst Boeckers, Renate Raderschall, Cornelia Kaltenborn, Viktor Hartfelder. Foto: privat

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