BVSG-Schüler spenden an Konduktive Therapie
„Wir wollen an Kinder spenden“
Andernach. „Wir wollen an Kinder spenden“, begründen Lisa Raderschall, Tom Barz und Benni Bär, Unterstufensprecher des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums (BVSG) Andernach ihr Engagement: An Karneval verkauften sie an ihrer Schule Lollys, erzählen sie. Das so eingenommene Geld sollte gespendet werden - 75 Euro gehen an die Konduktive Therapie, die cerebral geschädigte Kinder fördert. Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH, und Viktor Hartfelder, Leiter der Konduktiven Therapie am Andernacher Krankenhaus, freuen sich, dass auch bei jungen Menschen die Bereitschaft da ist, sich für andere einzusetzen. Viktor Hartfelder nutzte die Gelegenheit, den Schülern zu erläutern, welche Patienten hier behandelt werden: Die Konduktive Therapie wurde vom ungarischen Neurologen Dr. Petö als Ganzheitstherapie entwickelt, um cerebral geschädigte Kinder zu fördern und zu therapieren. Oberstes Ziel dabei ist, die Kinder so weit bewegungsfähig zu machen, dass sie einmal ein möglichst selbstständiges und unabhängiges Leben führen können. Unter „Unabhängigkeit“ wird die Fähigkeit verstanden, sich in der jeweils altersadäquaten Umgebung zurechtzufinden und dabei auf ein Minimum an Unterstützung angewiesen zu sein. Da die Therapie leider nicht von den Krankenkassen getragen wird, werden seit Jahren Spenden gesammelt, um mehr Betroffenen die Therapiemaßnahmen zu ermöglichen.
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