Netzwerk „MT-Kulturtreff“
Wirtschaft und Kultur im Gespräch
Montabaur. „Standortfaktor Kultur in und um Montabaur: Was können wir gemeinsam mit der Wirtschaft erreichen?“ Mit einem Gesprächsabend zu diesem Thema hatte das Netzwerk der Kulturschaffenden „MT-Kulturtreff“ Ende 2023 im neuen Finanzcenter der Sparkasse Westerwald-Sieg in der Kreisstadt eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema „Standortfaktor Kultur“ gestartet. Die Resonanz war gut und der Auftakt damit sehr gelungen! Die Reihe beschäftigt sich mit der Beziehung von Kunst und Kultur zur heimischen Wirtschaft. Ziel ist es, gemeinsam die Bedingungen für ein gutes Kulturangebot zu verbessern - und damit auch die Bedingen für die heimische Wirtschaft zu stärken, beispielsweise bei der Gewinnung und Sicherung von Fachkräften.
Für den zweiten Teil der Reihe ist die Ursa-Chemie GmbH im Montabaurer Industriegebiet am Alten Galgen Gastgeber. Am Mittwoch, 5. Juni um 18 Uhr wollen sich dort die Kulturschaffenden mit möglichst vielen Vertreter/innen aus heimischen Unternehmen zum Gespräch treffen. Dabei geht es um Formen einer möglichen Zusammenarbeit und konkrete Möglichkeiten dazu. Ein positives Ergebnis wäre mit überschaubarem Aufwand unstrittig für beide Seiten eine Win-Win-Situation!
Die Hoffnung der meist ehrenamtlichen Aktiven des Kultur-Netzwerkes: Die Wirtschaft profitiert stark von einem hochwertigen Kulturangebot in und um Montabaur und darüber hinaus, also darf diese auch kulturelle Veranstaltungen und Initiativen noch spürbarer unterstützen! Damit dies deutlicher wird, müssen Wirtschaft und Kultur stärker ins Gespräch kommen, so die Hoffnung der Initiatoren im MT-Kulturtreff in und um Montabaur. Um das zu ermöglichen, wird bei der Ursa-Chemie GmbH als Gastgeber im Juni eine Plattform für gesprächsbereite Unternehmer/innen geschaffen.
Als nächster Termin wird sich dann am 9. Oktober die VG Montabaur als Gastgeber des jährlichen „Unternehmergesprächs“ auch mit dem Thema Standortfaktor Kultur beschäftigen. Dazwischen und danach sollen möglichst viele zielführende Einzelgespräche zwischen interessierten Kulturveranstaltern und Unternehmen ermöglicht werden.
Wichtig ist auch, dass am 5. Juni die anwesenden Vertreter/innen von Wirtschaft und Kultur ein gemeinsames Signal für Demokratie und gegen Rechtsextremismus setzen wollen! Eine Teilnahme ist für Kulturschaffende und Unternehmer/innen nur nach Anmeldung möglich. An einer Teilnahme und Zusammenarbeit interessierte Unternehmen können sich gerne wenden an: Jutta Linden-Quirmbach (Kultur im Keller) jutta.lindenquirmbach@freenet.de, Irene Lorisika (b-05 Café) irene.lorisika@b-05.org oder Uli Schmidt (Kleinkunstbühne Mons Tabor uli@kleinkunst-mons-tabor.de.
