Allgemeine Berichte | 06.02.2026, 13:51 Uhr

Neuer Fährradar für die Region Linz

Wissen, wann die Fähre kommt

Linz. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ist der Fährbetrieb vom nördlichen Wartebereich auf der Linzer Rheinseite nicht einsehbar, sodass die Wartezeit für die Nutzenden nur schwer abgeschätzt werden kann.

Um diese Situation insbesondere für Pendler zu verbessern, hat das Modellprojekt Smarte Region Linz im Rahmen der Maßnahme „Smarte Fähre“ in Zusammenarbeit mit der Fährgesellschaft Rheinfähre Linz-Kripp GmbH sowie der ISM GmbH den Fähr-Radar entwickelt.

Im letzten Jahr wurde als erster Schritt die Echtzeit-Video-Übertragung in Betrieb genommen. Mit diesem System werden Videoaufnahmen der bislang nicht einsehbaren Wartespur auf Monitore beim Fährführer und im Aufenthaltsraum des Fährpersonals übertragen und ermöglicht es ihnen, frühzeitig große Fahrzeuge zu erkennen, eine effiziente Einweisung vorzunehmen und eine optimale Gewichtsverteilung auf der Fähre sicherzustellen.

Bei dem Fähr-Radar handelt es sich um ein digitales Tool für die Bürgerinnen und Bürger, das die aktuelle Fährposition darstellt und Auskunft darüber gibt, in welche Richtung sich die jeweilige Fähre gerade bewegt. Mit Hilfe einer Fortschritts- und Minutenanzeige erhalten die Nutzenden auf beiden Rheinseiten eine schnelle und transparente Übersicht über den Fährverkehr, was wiederum zu einer besseren Planbarkeit führt.

Helmut Muthers, Bürgermeister der Stadt Linz am Rhein und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Rheinfähre Linz Kripp GmbH ergänzt: „Für die Region Linz stellt die Fähre ein besonderes und notwendiges Mobilitätsangebot dar. Viele Menschen sind auf ihrem Arbeitsweg auf sie angewiesen, um den Rhein zu überqueren. Umso wichtiger ist es daher, dieses Angebot auszubauen und attraktiver zu gestalten. Mit dem Fähr-Radar schaffen wir nun die Möglichkeit, die Anreise besser zu planen und damit kostbare Zeit der Bürgerinnen und Bürger einzusparen.“

Als Geschäftsführer der Fährgesellschaft Rheinfähre Linz-Kripp GmbH erkennt Udo Scholl in der Maßnahme „Smarte Fähre“ sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für das Fährpersonal, besonders zu den Stoßzeiten, eine Entlastung in einer potenziellen Stresssituation. Weiter sagt er: „die erhobenen Daten der Überfahrten können zudem einen relevanten Beitrag zur Optimierung unserer Arbeitsabläufe leisten.“

Der Fähr-Radar ist über die Website faehr-radar-linz.de erreichbar und auch in der App Meine Region Linz eingebunden. Weiterhin ist in Planung, die Informationen der Fährposition auf der neuen Anzeigetafel zur Parkplatzbelegung in der Linzhausenstraße anzuzeigen. Nach einem Testzeitraum ist angedacht, die Anwendung um weitere Inhalte zu ergänzen.

Die Maßnahme wird im Rahmen des Modellprojektes Smarte Region Linz umgesetzt, welches als eines von 73 „Modellprojekten Smart Cities“ durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert wird.

Das Team des Smarten Region Linz freut sich über Ihr Feedback zum Fähr-Radar per Mail an smartcity@linz.de.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dusch WC
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606 / Kampagne Rheinschiene, KW 30-51
Wir helfen im Trauerfall
Kirmes in Rheinbrohl, 01.09.26
Turmfest der Stadtsoldaten
50 Jahre Fahrschule Henneke
Kooperation Klangwelle 2026
Titel-Anzeige
Empfohlene Artikel
Von links nach rechts: Oberbürgermeister Christian Greiner, Schulleiterin Daniela Dockendorff, Bürgermeister Claus Peitz, Leiterin technisches Bauamt Eva-Maria Kern, Architekt Egon Schäfer und der designierte Bürgermeister Sammy Labidi, gemeinsam mit Kindern der Grundschule Hasenfänger.Fotos: KH
1

Andernach. Es gibt nicht viele Schulen, die eine eigene Hymne haben. Die Grundschule Hasenfänger gehört dazu. Beim offiziellen ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau durfte das Lied natürlich nicht fehlen. „Hasenfänger sind wir heute, große und auch kleine Leute“ sangen die Schülerinnen und Schüler zur Freude der geladenen Gäste.

Weiterlesen

15

Kreis Neuwied. Angebot: Kostenlose Beratung (gerne auch beim Hausbesuch) und Informationen zu gesundheitlichen Themen (Sturzprävention, Ernährung, Bewegung u. v. m.), Freizeitgestaltung, mögliche Hilfen die den Alltag erleichtern. Aber auch Gespräche zur Minderung von Einsamkeit im Alter.

Weiterlesen

Weitere Artikel