Allgemeine Berichte | 25.05.2016

Forschung zum Anfassen und Mitmachen am 2. und 3. Juni auf Bonner Münsterplatz und im Unihauptgebäude

Wissenschaftsnacht lockt mit „WasserWelten“

Mit einer farbenfrohen Mischung aus Forschung und Kultur präsentiert sich die Bonner Wissenschaftsnacht alle zwei Jahre in und um das Hauptgebäude der Universität Bonn.Volker Lannert, Uni Bonn

Region. Wasser ist allgegenwärtig und eine wichtige Voraussetzung für Leben. Bei der 10. Bonner Wissenschaftsnacht am Freitag, 3. Juni, von 18 bis 24 Uhr zum Thema „WasserWelten“ dreht sich alles um das lebenswichtige Elixier. Im Universitätshauptgebäude, den Universitätsmuseen und in der Remigiuskirche finden Veranstaltungen rund um das Hauptthema Wasser statt. Das Wissenschaftszelt auf dem Münsterplatz öffnet bereits am Donnerstag, 2. Juni, von 9 bis 20 Uhr und wartet auch während der Wissenschaftsnacht mit spannenden Präsentationen auf.

Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus der Wissenschaftsregion Bonn veranstalten mit der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Ahrweiler alle zwei Jahre die Bonner Wissenschaftsnacht – 2016 bereits zum zehnten Mal. Angelehnt an das Motto des Wissenschaftsjahres „Meere und Ozeane“ befasst sich die aktuelle Wissenschaftsnacht mit „WasserWelten“. An zahlreichen Mitmachstationen, mit Experimenten, Ausstellungen und Vorträgen präsentieren die Forscher Wissenschaft zum Anfassen – eine sehr gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wissenschaftszelt öffnet bereits am Donnerstag

Im Ausstellungszelt auf dem Münsterplatz gibt es bereits am Donnerstag, 2. Juni, von 9 bis 20 Uhr und am Freitag, 3. Juni, von 9 bis 24 Uhr interessante Projekte zu sehen. So zeigt zum Beispiel das Fraunhofer-Institut IAIS, wie sich mit automatisierter Technologie Schäden in Abwasserkanälen erkennen lassen. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg führt vor, wie sich Ozon aus Wasser herstellen und damit wiederum Wasser aufbereiten lässt. Und das Exzellenzcluster ImmunoSensation der Universität Bonn beschäftigt sich mit dem angeborenen Immunsystem, das seinen Ursprung im Meer hat.

Der Freitag wartet mit Überraschungen auf

Während der Wissenschaftsnacht am Freitag, 3. Juni, ab 18 Uhr finden im und um das Universitätshauptgebäude wieder zahlreiche Überraschungen statt: Während des Kulturprogramms im FAZ-Café geht es unter anderem um Nixen und Wassermänner. In der benachbarten Schlosskirche finden die Ausstellung „Grenzenlos – Himmlische Perspektiven“ und eine konzertante Lesung „Wasser und Welten“ statt. Die Alanus-Hochschule ist mit Video- und Architektur-Installationen im Foyer und Brunnenhof des Hauptgebäudes vertreten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) präsentiert gemeinsam mit der Deutschen Museum Bonn die Geo-Show „unterirdisch“ im Hörsaal 1 unter anderem mit der Beteiligung des Steinmann-Institutes.

Das Goldfuß-Museum zeigt in der Garderobenhalle im Hauptgebäude Fossilien aus marinen Lebewelten, das Institut für Molekulare Physiologie und Biotechnologie führt in der Blauen Grotte vor, wie Pflanzen bei Wassermangel weiterleben können. Was ein Wasserbewohner – der Zebrafisch – über menschliche Erkrankungen lehrt, erklärt das LIMES-Institut in der Blauen Grotte. Die Religionswissenschaftler befassen sich in Hörsaal 8 mit der „Schöpfungskraft Wasser“ und die Geodäten ebenfalls dort mit der Vermessung des Meeresspiegels. Die Geographen warten in der Garderobenhalle mit einem Strömungskanalmodell auf, die Mikroökonomen kümmern sich in der Blauen Grotte ums Wassersparen. In einem Vortrag des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) geht es im Hörsaal 8 ebenfalls um wässrige Flüssigkeiten: „Blut, Speichel, Urin – was sie über unser Gehirn verraten.“ Das Konversionszentrum BICC veranschaulicht in der Blauen Grotte unter anderem mit einem interaktiven Wissensquiz das Konfliktpotenzial von Wasser.

Führungen durch Uni- versitätsmuseen und Musik

Das Archiv der Universität Bonn und das Universitätsmuseum bieten Führungen an, das Ägyptische Museum hat ebenfalls geöffnet. Das Arithmeum führt „Rechnen einst und heute“ sowie geometrisch-konstruktive Kunst vor. Das Akademische Kunstmuseum wartet mit Musikbeiträgen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (EMA) sowie mit Themenführungen auf. Das EMA-Sinfonie-Orchester spielt in der Remigiuskirche an der Brüdergasse und die Bigbands der Schule sowie die Musikensembles der Universität im Arkadenhof.

Weitere Informationen unter

www.bonner-wissenschaftsnacht.de.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

Mit einer farbenfrohen Mischung aus Forschung und Kultur präsentiert sich die Bonner Wissenschaftsnacht alle zwei Jahre in und um das Hauptgebäude der Universität Bonn.Foto: Volker Lannert, Uni Bonn

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