Allgemeine Berichte | 11.05.2016

Frauentreff Meckenheim nahm an Betriebsbesichtigung teil

Wissenswertes zu Kühlketten und Trockensortimenten erfahren

Zu Beginn des Rundgangs erhielt die Teilnehmerinnen Signalwesten, um in den riesigen Lagerhallen besser geschützt zu sein. privat

Meckenheim. 20 Frauen des Frauentreffs Meckenheim besuchten das Regionallager von Edeka Rhein-Ruhr in Meckenheim. Es ist der größte Arbeitgeber in Meckenheim und die zweitgrößte Edeka-Gesellschaft in Deutschland. Zur Zeit sind dort 540 Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb beschäftigt.

Von Meckenheim aus werden täglich 6.000 Rollbehälter mit kommissionierten Waren ausgeliefert. Dafür sorgen unter anderem 135 Fahrer in 96 Lkw. Viele Mitarbeiter arbeiten auch als Gabelstaplerfahrer in den verschiedenen Lagerhallen. Alle tragen Kopfhörer, über die sie die vom Computer verwandelten Aufträge als Sprachbefehle erhalten, fahren von Artikel zu Artikel und beladen in möglichst kurzer Zeit ihre Rollbehälter. Dafür werden sie neben ihrem Grundgehalt mit einer Zusatzprämie entlohnt.

Von Meckenheim aus werden 300 Märkte zwischen Düsseldorf und Koblenz beliefert. Der erwirtschaftete Umsatz liegt bei 640 Millionen Euro. Um alle Edeka-Läden in Nordrhein-Westfalen zu versorgen, gibt es noch Lager in Hamm, Essen und Moers.

Am Eingang zur Trockensortimentshalle wurden die Frauen von Betriebsleiter Ralf Gölden erwartet, der orangene Signalwesten an die Besucherinnen verteilte. Damit waren sie während der Führung für die Mitarbeiter besser sichtbar und somit geschützter.

Der Lagerrundgang führte durch die Trockensortimentshalle, in der 21.000 Artikel gelagert werden. Dann ging es durch die Leerguthalle zum Frischelager, in dem eine Temperatur von plus sechs Grad herrschte. Alsbald kam man zur Tiefkühlhalle mit einer Raumtemperatur von minus 23 Grad. Die Mitarbeiter dort arbeiten nicht länger als 90 Minuten am Stück, dann legen sie eine Pause von 15 Minuten ein. Das wird mehrmals pro Schicht wiederholt. Dafür erhalten sie zu ihrem Grundlohn noch eine Kältezulage. Viele der tiefgekühlten Waren kommen direkt in gekühlte Lkw, mit Temperaturen bis minus 28 Grad. Schließlich darf die Kühlkette für diese Waren nicht unterbrochen werden. Nach der Kälte ging es wieder in die Wärme. Auf dem großen Betriebsgelände standen auch die Lkw der Firma Rasting, einer 100-prozentigen Tochter von Edeka.Sogenannte „Bruchware“ verteilt Edeka direkt an Kunden oder lässt sie an mehreren Tagen in der Woche von der Rheinbach-Meckenheimer Tafel und der Bonner Tafel abholen.

Die Signalwesten durften die Frauen am Ende der Führung zur Erinnerung behalten. Es war wieder eine interessante Führung. In einem Café man den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Pressemitteilung des

Frauentreffs Meckenheim

Zu Beginn des Rundgangs erhielt die Teilnehmerinnen Signalwesten, um in den riesigen Lagerhallen besser geschützt zu sein. Foto: privat

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