Projekt "Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten"
Wohnen im Alter – aber wie?
Veranstaltungen am 9. und 16. Juni im Foyer der Rheinhalle
Remagen. Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Die Frage „Wie wohnt man im Alter?“ ist von existenzieller Bedeutung. Der Pflegestützpunkt Remagen-Sinzig, der Seniorenbeirat der Stadt Remagen und das Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ sorgen im Rahmen einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe im Foyer der Rheinhalle, An der alten Rheinbrücke, für Aufklärung, Information und Transparenz. „Gleichzeitig wollen wir Entscheidungshilfen und Perspektiven mit an die Hand geben. Im Zentrum steht die Frage des eigenständigen und selbstbestimmten Lebens und Wohnens im Alter“, so Mechthild Haase vom Projekt „Leben und Älterwerden“.
Den Anfang machte die Architektin Ute Möseler von der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen des Landes Rheinland-Pfalz, die für den Kreis Ahrweiler zuständig ist. Ihr Thema ist das „Wohnen zu Hause“. Die Architektin sprach über barrierefreies Wohnen ohne Stufen und Hindernisse. Uta Vogel und Ilhana Rascic vom Pflegestützpunkt Remagen-Sinzig erläuterten anschließend, welche Hilfen im Alltag möglich und sinnvoll sind.
Um „Neue Wohnformen“ geht es am Donnerstag, 9. Juni um 18 Uhr mit Gisela Querbach vom Verein „ZWEIG e.V.“ aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. An diesem Abend ist mehr über die Aktivitäten und Ziele des Vereins zu erfahren. Außerdem wird Gisela Querbach über den aktuellen Stand des im Aufbau befindlichen regionalen Wohnprojekts berichten. Auch neue Wohnalternativen im ländlichen Raum sowie einzelne Projekte und unterschiedlichste Gemeinschaftswohnformen werden thematisiert.
Mit „Betreutem Wohnen und Wohnen im Heim“ befasst sich Ulrike Kempchen, Rechtsanwältin der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) am Donnerstag, 16. Juni um 15 Uhr im Foyer der Rheinhalle.
Weitere Infos
Mechthild Haase, Caritas Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 75 98 60, E-Mail: haase-m@caritas-ahrweiler.de.
