Allgemeine Berichte | 07.07.2016

Remagen thematisierte ein Leben im Heim

„Wohnen im Alter – aber wie?“

Interessiert hörten die Besucher zu und informierten sich über die unterschiedlichen Wohnformen mit allen dazu gehörenden Aspekten. privat

Remagen. Die dreiteilige Veranstaltungsreihe „Wohnen im Alter – aber wie?“ im Foyer der Rheinhalle Remagen thematisierte unterschiedliche Wohnformen mit allen dazu gehörenden Aspekten. So ging Architektin Ute Möseler praktisch an das Thema heran und sprach zum Beispiel über Barrierefreiheit im Wohnungsinneren. Beim zweiten Treffen wurden konkret alternative Wohnformen vorgestellt und darüber gesprochen, wie diese umgesetzt werden können. Gisela Querbach vom Verein „ZWEIG e.V.“ aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Dieter Ney vom Wohnhof Kastellaun berichteten begeistert von ihren Initiativen.

Zur dritten und letzten Veranstaltung hatten der Seniorenbeirat Remagen, der Pflegestützpunkt Remagen-Sinzig und das Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ Ulrike Kempchen, Rechtsanwältin der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA), eingeladen, die sich mit „Betreutem Wohnen und Wohnen im Heim“ befasste. Dabei machte die Referentin deutlich, dass die mit fortschreitendem Alter möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen einen erhöhten Hilfe-, Pflege- und / oder Betreuungsbedarf verlangen. Dann müssen Wohn- und Betreuungsformen gefunden werden, die den Bedürfnissen angepasst sind. Da das sogenannte „Betreute Wohnen“ oder „Service Wohnen“ kein rechtlich geschützter Begriff ist, sollte immer geschaut werden, was die Anbieter darunter verstehen und ob und wie die gewünschten Anforderungen in den Häusern auch umgesetzt werden.

Ulrike Kempchen: „Schauen Sie sich die Angebote sehr genau an und vergleichen Sie.“ Vor dem Einzug werden jeweils ein Kauf- oder Mietvertrag und ein Servicevertrag geschlossen. Auch dabei gilt es, auf das Kleingedruckte zu achten. Bei Bedarf können Wahlleistungen und eventuelle Pflegeleistungen „dazu gebucht“ werden. Im anderen Fall, wenn eine Pflege zu Hause nicht mehr zu gewährleisten ist, bietet ein Heim ein geschütztes Umfeld sowie Versorgung rund um die Uhr, erklärte die Referentin. Ulrike Kempchen empfiehlt, sich vor dem Einzug ausführlich über das Profil des Hauses zu informieren und folgende Fragen zu stellen: Welches Heim passt zu mir? Wie steht es dort um Ausstattung, Lage und Freizeitangebot? Soll es ein konfessionell geführtes Heim oder ein privater beziehungsweise öffentlicher Träger sein? Ganz wichtig sei es, sich im Vorfeld verschiedene Einrichtungen anzuschauen und „die Atmosphäre zu schnuppern“, betonte die Rechtsanwältin. Auch am letzten Abend gab die Veranstaltungsreihe „Wohnen im Alter – aber wie?“ ganz praktische Tipps für ein möglichst unbeschwertes Leben im Alter. Bei Fragen berät die „BIVA“ gegen ein geringes Entgelt. Tel. (02 28) 9 09 04 80. Der Pflegestützpunkt Remagen-Sinzig führt als weiterer wichtiger Ansprechpartner kostenlose Hausbesuche durch; Tel. (0 26 42) 99 11 56.

Interessiert hörten die Besucher zu und informierten sich über die unterschiedlichen Wohnformen mit allen dazu gehörenden Aspekten. Foto: privat

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