Richtfest am Siebengebirgsring
Wohnhaus für Flüchtlinge nimmt Gestalt an
Meckenheim. Wer begeisterte Bauherren sehen will, der muss nach Meckenheim gehen. Aufgrund eines Beschlusses des Stadtrates vom 9. September 2015 hat die Stadt Meckenheim der MEWOGE (Meckenheimer Entwicklungs- und Wohnungsgesellschaft mbh) ein Grundstück mit einer Fläche von 1788 Quadratmeter verkauft. Bereits am 16. November konnte der Kaufvertrag beurkundet werden und da die MEWOGE als Bauherr das Verfahren gleichzeitig durchzog, wurde bereits am 6. Oktober 2015 die Baugenehmigung erteilt.
Erster Spatenstich im Dezember 2015
Am 7. Dezember 2015 erfolgte der erste Spatenstich und am 30. Oktober 2016 soll alles fertig sein. Die MEGOWE bedient sich dabei der EUGEBAU als Partner und diese wiederum der Meckenheimer Firma Weyer als Generalunternehmer. Insgesamt werden hier 2,8 Millionen Euro investiert, wobei die NRW Bank hier 1,575 Millionen Euro als Darlehen gewährt und ein Tilgungsnachlass in Höhe von 564.750 Euro vereinbart wurde. Mit diesem Geld wird ein dreigeschossiges, voll unterkellertes Haus gebaut mit 18 Wohnungen mit je etwa 50 Quadratmeter Wohnfläche.
Baumaßnahme genau im Zeitplan und im Budget
Voll des Lobes beim Richtfest war dann auch Dirk Schwindenhammer als Geschäftsführer der MEGOWE, der zahlreiche Vertreter der Politik, aber auch, der Nachbarschaft sowie der Baufirmen begrüßen konnte. Mit sehr viel Freude stellte Dirk Schwindenhammer fest, dass die Baumaßnahme genau im Zeitplan und auch im Budget sei. Als Wirtschaftsförderer freue er sich allerdings auch darüber, dass die Bauausführung mit der Firma Weyer ein ortsansässiges Unternehmen durchführe. Architekt Sven Möller verwies in seinem Redebeitrag darauf, dass dank der extrem niedrigen Heizkosten durch die Nutzung der Geothermie das Haus auch eine sehr günstige CO²-Belastung aufweise.
Bert Spilles als Aufsichtsratsvorsitzender betonte, dass bisher alles rund liefe und noch keine Klagen gekommen wären und der Bau auch unfallfrei bisher über die Bühne gegangen sei. Er dankte dem Stadtrat für dessen Unterstützung und betonte, dass mit diesem Objekt die Stadt Meckenheim sich ja nicht nur für die Flüchtlinge engagiere, sondern die Wohnungen später auch dem sozialen Wohnungsbau zuzurechnen seien. Zimmermann Peter Kossmann übernahm es dann, mit einem Glas Kölsch den Richtspruch zu verlesen. STF
