Allgemeine Berichte | 27.08.2019

Landfrauenkreisverband Ahrweiler informiert:

Wohnortnahe Versorgung für Geburtshilfeleistungen

Demonstration am 25. September in Mainz

Kreis Ahrweiler. Bereits auf der Delegiertentagung der LandFrauen Rheinland-Nassau wurde mit einer Unterschriftenaktion der Protest gegen die fortschreitenden Schließungen von Geburtsstationen in Rheinland-Pfalz angekündigt. Mit einer Demonstration am 25. September in Mainz und Übergabe der Unterschriftenlisten an die zuständige Ministerin verleihen die LandFrauen dem Anliegen weiteren Nachdruck. Sie fordern ein Umdenken von Politik, Krankenhäusern und Krankenkassenverbänden bezüglich der Rahmenbedingungen zur Bereitstellung von Gesundheitsleistungen rund um die Geburt zum Wohle der Frauen, speziell in den ländlichen Regionen. Unterstützt werden sie dabei von der Bundeselterninitiative Mother Hood e.V. und dem Hebammen-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.

Seit 2009 wurden knapp 40 Prozent der Kreißsäle in Rheinland Pfalz mit der Begründung geschlossen, dass diese nicht profitabel genug seien. „Die jüngste Schließung in Daun im Dezember 2018 wirkt sich auch auf den Kreis Ahrweiler aus. Ein weiterer Abbau von Kreißsälen ist den Schwangeren und Familien nicht zuzumuten. Sie müssen sich auf eine sichere Grundversorgung in Wohnortnähe verlassen können. Schließlich hängt die Zukunftsfähigkeit und Lebendigkeit des ländlichen Raumes von der Anzahl der Geburten ab. Nur dort, wo eine geburtsmedizinische Versorgung sichergestellt ist, haben junge Frauen und Familien gute Bleibeperspektiven. Es kann nicht sein, dass werdende Mütter aus wirtschaftlichen Gründen weiten Wegen und gesundheitlichen Gefährdungen ausgesetzt werden, nur weil sie für die Krankenhäuser weniger Geld bringen als beispielsweise eine Blinddarmoperation, die im Vergleich zu einer Geburt mit weniger Zeitaufwand erledigt sein kann“, so die Landfrauenvorsitzende.

Die Landfrauen rufen auf:

Machen Sie sich auch stark für unser Anliegen! Nehmen Sie teil an unserer Unterschriftenaktion und Demonstration: „Geburtshilfe stärken für Frauen und Kinder in Stadt und Land!“

Unterschriftenlisten sind zum Download auf der Homepage „www.landfrauenkreisverband-ahrweiler.de“ eingestellt. Weitere Informationen sowie Anmeldungen und Abfahrtszeiten des Busses zur Demonstration findet man ebenfalls auf der Homepage; Kosten für die Busfahrt fallen nicht an; alle Unterstützer des Anliegens – auch Nichtvereinsmitglieder – sind zur Teilnahme eingeladen. Anmeldung erbeten an Tel. (0 26 46) 14 85.

Kundgebung am 25. September

Folgender Katalog an Forderungen wird bei der Kundgebung am 25. September um 12 Uhr auf dem Gutenbergplatz in Mainz an die Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie RLP, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, überreicht:

- Klare Definition der Versorgungsstufen der Grund- und Regelversorgung

- Aufnahme der Geburtshilfe in die Grundversorgung der Krankenhausplanung

- Koppelung der Leistungen von Grundversorgungsbestandteilen an den Versorgungsauftrag

- Eindeutige Regelungen, falls dem Versorgungsauftrag nicht nachgekommen wird

- Einheitliche Standards zur Erreichbarkeit

- Identifizierung der Kliniken, bei denen die Möglichkeit einer Schließung der Geburtshilfeabteilung besteht, in der Folge sollten regelmäßige Gespräche mit den Trägern geführt werden.

- Regelung der Notfallversorgung

- Einsatz zur besseren Finanzierung der Geburtshilfe auf Bundesebene

- Unterstützung eines Geburtshilfe-Stärkungsgesetzes auf Bundesebene, wie von den Hebammenverbänden und der Bundeselterninitiative Mother Hood e.V. vorgeschlagen.

Pressemitteilung des

Landfrauenkreisverbandes

Ahrweiler

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