„Frag den Bürgermeister“-Aktion auf Abenteuerspielplatz

Wünsche und Kritk

Wünsche und Kritk

Bürgermeister Peter Jung erhielt von jungen Neuwiederinnen und Neuwiedern zahlreiche Anregungen. Quelle: Stadt Neuwied

06.10.2022 - 14:49

Neuwied. Premiere im Freien: Erstmals begrüßte Neuwieds Bürgermeister Peter Jung Kinder und Jugendliche zu einer im wahrsten Sinne öffentlichen Sprechstunde. Am Abenteuerspielplatz an der Bimsstraße fanden sich rund 30 Kinder und junge Teenager ein, um von Jung im Rahmen der Aktion „Frag doch mal den Bürgermeister“ Antworten auf drängende Fragen zu erhalten. Gleichzeitig konnten sie ihm Anregungen geben und Kritik äußern. Von allem machten die Kinder und Jugendlichen rege Gebrauch. All ihre Beiträge wurden gesammelt, auf Karten notiert und für alle sichtbar an eine Pinnwand gesteckt. Diese füllte sich rasch. Jung sprach in der Folge von einem „tollen Austausch und ernsthaften Diskussionen“. „Die Kinder und Jugendlichen haben auf beeindruckende Weise gezeigt, wie klar und reflektiert sie ihre Lebenswelt wahrnehmen“, bilanzierte der Bürgermeister. „Sie machen sich ernsthaft Gedanken. Allgemeine Themen wie Energiekrise, Ukrainekrieg, Vermüllen der Umwelt, Sicherheit im Straßenverkehr oder Ausbau des Radverkehrs sind dabei ebenso zur Sprache gekommen wie Kinder- und Jugendspezifisches.“ So liegen dem Nachwuchs viele Sachen am Herzen; etwa der Wunsch nach Schwimmunterricht und Umweltprojekten in den Schulen, Toiletten an den Spielplätzen, verbesserten Spielgelegenheiten und legale Graffitiwände. Auch das Einhalten der Kinderrechte war ein viel genanntes Thema. Für Jung interessant war aber auch die kritische Selbstreflexion der Jugendlichen über ihr Tun und Auftreten. Der Bürgermeister versprach den Anwesenden, alle Pinnwandkärtchen mitzunehmen, sie auszuwerten und gemeinsam mit seinen Kollegen, der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik intensiv an Lösungen zu arbeiten, die im Sinne der Kinder sind.

Jung warb dabei um Verständnis dafür, dass manche Anregung rascher aufgegriffen werden kann als andere. Sicher ist: Jedes Kind erhält von der Verwaltung eine Rückmeldung auf sein spezielles Anliegen. Bürgermeister Jung war sich nach der Premiere sicher, die Frageaktion auf einem anderen Spielplatz zu wiederholen. Bis dahin kann man ihn aber auch gern ansprechen, um ihn in eine Kita, eine Schule oder Sportverein einzuladen.

Entsprechende Termine vereinbart Sonja Jensen, Fachstelle Partizipation beim städtischen Kinder und Jugendbüro, Tel. (0 26 31) 80 11 73, E-Mail sjensen@neuwied.de; Anfragen sind auch möglich via Hashtag #fragdochmaldenbürgermeister.

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juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
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