Neues MS-Weinbergsbild soll magische Kraft ausströmen
Wundersame Erscheinung
Mesenich. Es wurde schon sehnlichst erwartet: das neue Motiv des Weinbergsbildes der MS-Selbsthilfegruppe Cochem-Zell. Zwei Wochen nach dem Welt-MS-Tag, der am 30. Mai die Aufmerksamkeit auf die weltweit 2,8 Millionen Menschen, die mit der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose leben, lenken soll, schritten die Aktivisten der Gruppe zur Tat. Auch Landrat Manfred Schnur als Schirmherr der Selbsthilfegruppe kam, um die Truppe zu motivieren. Als Thema wurde in diesem Jahr das Einhorn gewählt, ein bereits lange gehegter Wunsch einiger Helfer. Einhörner faszinieren dadurch, dass sie seltene, kostbare und spirituelle Tiere sind. Auch hat das Wesen eine heilende Wirkung und ist ein Symbol für Reinheit, Unschuld und Freiheit. Es gilt als Krafttier. Dabei steht es dafür, sich selbst treu zu bleiben und sich aus Zwängen zu befreien.
Die Ursache von Multiple Sklerose ist immer noch nicht ergründet, ebensowenig eine Heilung. Aber die Erkrankten erhoffen sich wohl insgeheim schon mal eine Begegnung mit dem magischen Wesen oder sogar eine Berührung mit dem heilenden Horn des Einhorns. Und nicht nur Kinder, sondern auch bestimmt viele Erwachsene wünschen sich in eine Welt, wo das edelmütige Fabelwesen für Freiheit, Frieden und Zusammenleben steht.
Die Freunde der MS-Selbsthilfegruppe möchten damit wieder ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht für alle geben, die beim kurzen Vorbeifahren oder beim beruhigenden Betrachten den Blick auf die Weinbergsfläche oberhalb von Mesenich lenken.
Die MS Selbsthilfegruppe Cochem/Zell trifft sich derzeit leider nur unregelmäßig zum gemeinsamen Austausch. Neue Betroffene und Familienangehörigen sind jederzeit willkommen und können auch telefonisch Kontakt aufnehmen mit Doris Hermes, Kröv, Tel. (0 65 41) 26 93, oder Hugo Arens, Mesenich, Tel. (0 26 73) 45 46. Informationen zum Welt-MS-Tag und zur Krankheit MS sind dem Internet zu entnehmen, und zwar bei der DMSG-RLP unter www.dmsg-rlp.de.
Das Einhorn im Weinberg.
