Allgemeine Berichte | 03.11.2020

Interessengemeinschaft Niere Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Wunderschöne Wacholderheiden

Und ein geheimnisvolles Bendisbergwerk

Kreis Ahrweiler. Das IGN-Aktiv-Angebot führte dieses Mal die Freunde der Selbsthilfegemeinschaft nach Langscheid zu den wunderschönen Wacholderheiden der Osteifel, die aufgrund der ehemals gängigen „Schiffelwirtschaft“ entstanden sind.

Heidekraut, Wacholder, Ginster, Schlehen und Weißdorn wie auch vereinzelte Kiefern und niedriges Buschwerk prägen vorwiegend ihr charakteristisches Aussehen. Von der Wabelsberger Wacholderhütte aus zeigte und erläuterte Toni Schlich entlang des „Traumpfädchens Langscheider Wacholderblick“ diese einzigartigen Lebensräume für anspruchslose und mittlerweile sehr seltene Tier- und Pflanzenwelten in ihrer beeindruckenden Artenvielfalt.

Zwischendurch gab Toni eigene Gedichte, hierzu passend, zum Besten. Die geschützten Offenland-Biotope unterliegen einer ständigen Pflege, hier durch ehrenamtliche Helfer, da stark wachsende Pflanzen durch ihre schleichende Verbuchung die Kulturlandschaft verändern und zerstören. Vögel, Insekten, Schmetterlinge, Käfer und vieles mehr beherbergt diese wundersam schöne Welt, in der sich auch unsere Gruppe sichtlich wohlfühlte.

Weiter ging es dann zum Bendisbergwerk. Fast gespenstig, wie der Weg zu Hades in die Unterwelt, gestaltete sich unser Weg in die Tiefen des St. Joster Bergmassivs. Schmale, teils niedrige, klamme und tropfende Stollen ließen die Gruppe um Bergführer Josef Bouhs unbewusst näher rücken um das Ungewisse im Dunst des hallenten Gängelabyrinths weiter zu erkunden.

Das Suchen, Graben und Erforschen von Erz- und Mineraladern wie Bleiglanz und Zinkblende wurde hier seit Jahrhunderten unter, für heutige Verhältnisse unvorstellbaren Bedingungen, durchgeführt. Die Gruppe, hier ausgerüstet mit Schutzhelmen und Sichtlampen, dazu unter dem Schutz der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, beschritt die Standardführung im mittleren Stollensystem. Angeboten wurde aber noch die abenteuerliche Drei-Stollen-Führung, bei der man einige Höhenmeter im Berg auf einer 53m hohen, 270 Stufen zählenden Wendeltreppe in den unteren Stollen, oder am Berg vom mittleren in den oberen Stollen, auf einem Serpentinenweg zurücklegt.

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