Dekanat Ahr-Eifel
Wunderzeit
Kesseling. Natur erleben, Wissenswertes erfahren, staunen und das Ganze vor Gott tragen? Passt das denn zusammen? Es passt: Beim neuen Gottesdienstformat „Wunderzeit“, frei nach der großen Heiligen und Mystikerin Hildegard von Bingen, die schrieb: „Wenn ich mit offenen Augen betrachte, was du, mein Gott, geschaffen hast, besitze ich hier schon den Himmel“.
In der Wunderzeit geht es darum, Spuren des Himmels in der Natur zu entdecken und sich davon bereichern und inspirieren zu lassen. „Das ist kein esoterisches Spektakel“, so Markus Hartmann, Pastoralreferent, „sondern ein Weiten des Blicks. Wenn wir doch daran glauben, dass es einen Schöpfergott gibt, dann sollten wir ihn auch in der Mitwelt entdecken können!“ Und dann ist die Natur mehr als nur Kulisse für all das, was wir auch im Gottesdienst tun – dann wird sie zur Lehrmeisterin. Damit das auch qualifiziert und fundiert passiert, gehört der erste Teil des Treffens der Naturwissenschaft. Biologe Thomas Wagner führt ein und macht aufmerksam. Die Hirsche tragen das Ihrige dazu bei. Eine gemeinsame kurze Brotfeier im Anschluss bietet Raum, das Erlebte zu bündeln, Dank zu sagen, zu bitten und miteinander Brot zu brechen. „Wenn wir unsere Mitgeschöpfe mit einem anderen, einem liebenden Blick wahrnehmen“, so einhellig das Wunderzeiten-Team, „hilft uns das, unser Verhalten und Gebahren zu ändern! Dafür will die Wunderzeit sensibilisieren.“
Die „Wunderzeit“ beginnt am Sonntag, 25. September um 17 Uhr bei Kesseling und endet gegen 19.30 nach einer Brotfeier und einem gemeinsamen Picknick. Alles findet unter freiem Himmel statt. Das Angebot richtet sich an Familien und alle Interessierten. Weitere Angaben erhalten die TeilnehmerInnen mit ihrer Anmeldung unter: Dekanat Ahr-Eifel – Markus Hartmann, Pastoralreferent, (01 71)-1 82 70 71, markus.hartmann@bistum-trier.de.
