1250 Frauen und Männer gingen beim Rhein-Ahr-Marsch an den Start
Zahlreiche freiwillige Helfer unterstützten die Wanderer
Rheinbach. Einen großartigen Tag erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen RHEIN-AHR-MARSCH. Von den insgesamt 1250 gestarteten Frauen und Männern erreichten 970 das Ziel im Rheinbacher Stadion am Freizeitpark. Sie waren aus ganz Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Luxemburg angereist, um sich ihrer sportlichen Herausforderung zu stellen. Die Malteser Meckenheim und das Deutsche Rote Kreuz Bad Kreisverband Bad Neuenahr mussten trotz der hohen Temperaturen in den Mittagsstunden nur kleinere Hilfeleistungen leisten. Blasen an den Füßen und kurzzeitige Kreislaufprobleme waren die überwiegenden Einsatzanlässe.
Der 100-Kilometer-Marsch
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der 100-Kilometer-Marsch. Am Freitagabend schickte der Rheinbacher Bürgermeister Stefan Raetz 655 Teilnehmer (429 Männer und 226 Frauen) auf den 100 km langen Rundkurs. Für Gänsehautatmosphäre sorgten die Drums & Pipes aus Dreiborn. Mit dem Klassiker „Highland Cathedral“ verabschiedeten sie die Marschierer aus dem Stadion. An 17 Ständen auf der Strecke standen den Langstreckenwandernden viele freiwillige Helferinnen und Helfer mit Getränken, Energieriegeln, Bananen, Waffeln, Studentenfutter und kleinen Snacks zur Seite. In der Rheinhalle in Remagen versorgten die Malteser Meckenheim die Wanderer nachts mit Nudeln und Tomatensauce. In Mayschoß bei Kilometer 77,5 unterstützte sogar die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, zeitweise die Helfer am Verpflegungsstand. Dort freuten sich die Teilnehmer insbesondere über eine kühle Tomaten-Gurken-Suppe. Die Aktiven waren schon da begeistert von der schönen Strecke, der sanitätsdienstlichen Betreuung, der Versorgung sowie den freundlichen Helferinnen und Helfern.
Freudig erreichten 444 Frauen und Männer nach 100 Kilometern das Ziel im Rheinbacher Stadion. So viele wie noch nie zuvor. Der erste Teilnehmer, der die Ziellinie überquerte, war der Belgier Bernhard Cools. Der erfahrene Sportgeher benötigte 13:26 Stunden. Ralf Kersting aus Alfter absolvierte seinen ersten 100-km-Marsch als Zweiter in 13:56 Stunden. Beide lobten ebenfalls den engagierten Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer sowie die hervorragend ausgeschilderte Strecke. Das M.Reich Bikerleben Cycling Team war vor den ersten Marschierern hergefahren und hatte einige Wegschilder, die leider auch in diesem Jahr wieder gedreht oder sogar entwendet worden waren, gerichtet bzw. ersetzt. Auf dem Rotweinwanderweg zwischen Rech und Mayschoss sorgte das THW Ahrweiler an der Steintreppe für Sicherheit und für kühle Getränke.
Ein buntes Treiben herrschte in den frühen Morgenstunden in der Rheinhalle in Remagen. Trotz der Dauerausstellung „Die Brücke von Remagen“ im Foyer, Baumaßnahmen an der Halle und der angrenzenden Schule, hatten es die Stadtverwaltung um Bürgermeister Björn Ingendahl möglich gemacht, dass die Teilnehmer die Halle und Toiletten nutzen konnten. Und so machten sich an der Rheinhalle 440 Teilnehmer auf den Weg nach Rheinbach. 404 überquerten nach 50 Kilometern die Ziellinie im Stadion am Freizeitpark. Sie erhielten neben einem Aufnäher mit der jeweiligen Kilometerleistung, einer Urkunde auch eine ganz besondere Weinflasche. Eine Sonderabfüllung AHR 2016 Riesling mit eigenem Etikett. Im Dauereinsatz war das Team der Physiotherapeuten und Fußpflegerinnen der ACTIVIVER Rheinbach und Meckenheim. In Schichten waren sie mit 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz.
#RAM100k-Atmosphäre atmeten zudem weitere 122 Frauen und Männer ein. Sie absolvierten die anspruchsvolle 22 Kilometer-Strecke von Mayschoss nach Rheinbach.
Teilnehmer und Veranstalter ziehen eine positive Bilanz
Nach 24 Stunden wurde am Samstagabend das Ziel in Rheinbach geschlossen. „Ich bin richtig stolz auf unser Team. Dank des persönlichen Einsatzes aller Helferinnen und Helfer und der nochmals verbesserten Vorbereitung konnten wir uns intensiver um die Aktiven auf der Strecke kümmern. Mit Karsten Weigel und Peter Bartsch haben wir zum Beispiel zwei Freiwillige gefunden, die den Bereich der Belieferung der Verpflegungsstellen optimiert haben. Das nimmt Druck. Und so konnten wir unser Vorhaben, möglichst vielen Aktiven den Weg ins Ziel zu bahnen, auch in diesem Jahr erreichen. Das war eine Punktlandung“, bilanziert Frank Piontek vom Good Walking Club e.V. Für die Organisatoren ist der Einsatz noch nicht abgeschlossen. Sie werden bis Mittwoch mit den Nacharbeiten beschäftigt sein. Dann beginnen, nach einer kurzen Sommerpause, die Vorbereitungen für die nächste Auflage, die am 3./4. Juli 2020 stattfinden soll.
Ergebnisse finden Interessierte hier: https://www.frielingsdorf-datenservice.de/anmeldung/2019/rhein-ahr-marsch_1/
Bürgermeisterin Cornelia Weigand versorgte unter anderem einen Teilnehmer aus den Niederlanden mit einem Schälchen Gazpacho.
970 Finisher konnten stolz auf ihre erbrachte Leistung sein.
Artikel melden
Tourismus am Rhein ... kann die BUGA 2029 wirklich kommen
- Gitta Meyer: Ehrlich,die ganze Idee Buga im Mittelrhein ist falsch. Die Gemeinden sind verschuldet. Schauen sie sich Lahnstein an. Hier ist nichts los. Die Brücke wird bestimmt toll,aber sonst.....
Eifel Rallye Festival 2026 in Daun mit Gruppe-B-Boliden und Rallye-Klassikern
- Oliver Burggraf: Sehr schöne Vorabinfo vor dem Festival. Freuen uns schon drauf
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3
- Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
Die Verkehrssicherheit kann derzeit nicht gewähreistet werden
23.04.: K 74: Vollsperrung bei Panau: Böschungsbruch erfordert Sicherungsmaßnahmen
Panau. Seit den Mittagsstunden des 23. April 2026 ist die K 74 im Bereich Panau aufgrund eines Böschungsbruchs voll gesperrt. Die Verkehrssicherheit kann in diesem Abschnitt derzeit nicht gewährleistet werden.
Weiterlesen
Flucht trotz ausgelöstem Airback: Polizei stoppt Autofahrer unter erheblichem Alkoholeinfluss
22.04.: Kontrollverlust auf der B260: Alkoholisierter Fahrer flieht nach Unfall
Nievern. Am Abend des 22. April 2026, etwa um 20:15 Uhr, ereignete sich auf der B260 in Fahrtrichtung Bad Ems ein Unfall. Ein Fahrzeug geriet auf Höhe des Überfliegers im Nievern-Bereich außer Kontrolle, begann zu schleudern und stieß schließlich an den Bordstein. Der Schaden an der Felge war beträchtlich, und die Airbags des Autos wurden ausgelöst. Trotz dieser Umstände entfernte sich der Fahrer zunächst unerlaubt von der Unfallstelle.
Weiterlesen
-Anzeige-Umfirmierung als konsequenter Schritt in die Zukunft: „Kurtenacker Friedrich Rechtsanwälte“ wird zu FRIEDRICH Rechtsanwälte
Moderne Struktur, klare Ausrichtung und bewährte Kompetenz
Bad Neuenahr. Aus einer gewachsenen und etablierten Kanzlei entsteht eine noch klarer strukturierte und zukunftsorientierte Einheit: Die bisherige Kanzlei „Kurtenacker Friedrich Rechtanwälte“ firmiert nun unter dem Namen FRIEDRICH Rechtsanwälte. Die Umfirmierung ist dabei kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern die logische Weiterentwicklung einer erfolgreichen Kanzleigeschichte.
Weiterlesen
