Bunter Karnevalsabend in der Bauhofhalle Swisttal-Ludendorf
Zehnjähriger Stefan: „Ich bin ene kölsche Jung“
Swisttal-Ludendorf. Herrensitzung, Damensitzung, Bunter Abend – das sind inzwischen Traditionsveranstaltungen der Ludendorfer Jonge im Swisttaler Karneval. Auch zum Bunten Abend platzte die Bauhofhalle wieder aus allen Nähten. Ein gutes Programm und die familiäre Atmosphäre garantierten wieder gute Laune pur. Sitzungspräsident Dirk Lüssem brachte es auf den Punkt: „Gemeinsam sind wir stark!“
Alle versammelt auf der Bühne
Dazu hatte er alle Swisttaler Tollitäten auf der Bühne versammelt: Das Dreigestirn Prinz Stefan I., Bauer Thomas und Jungfrau Bernadette aus Heimerzheim, das Morenhovener Dreigestirn Prinz Uwe I., Bauer Michael I. und Jungfrau Heidi, das Odendorfer Prinzenpaar Jürgen I. und Prinzessin Silke I. sowie das Ollheimer Kinderprinzenpaar Kevin und Kim. Als auf der Bühne dann gemeinsam das Lied „Ach wär ich nur ein einzig mal ein schmucker Prinz im Karneval“ angestimmt wurde, sang die ganze Halle mit.
Musikalisch begleitet wurde dieser Auftritt von dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Buschhoven unter der Stabführung von Dieter Ramershoven.
„Die Überraschung“
Nach dem Ausmarsch der Tollitäten bot der Spielmannszug noch ein Potpourri flotter Karnevalsmusik. Nicht zu viel versprach dann der Sitzungspräsident, als er „die Überraschung“ der diesjährigen Kölner Karnevalssession ankündigte, den erst zehnjährigen Stefan Dahm.
„Der Junge hat im Kölner Gürzenich dem Dreigestirn glatt die Show gestohlen“, wusste der Sitzungspräsident, und der junge Künstler aus der Kölner Südstadt riss in der Tat schon mit seinem ersten Lied „Der Papa will nach Afrika“ gleich alle von den Sitzen. Mit weiteren Liedern wie „Heidewitzka, Herr Kapitän“ und zum Abschluss das Kölner Traditionslied „Ich bin ene kölsch Jung“ eroberte er sich die uneingeschränkte Begeisterung der Besucher. Die ersten „Ludendorfer Bauhofraketen“ waren sein verdienter Lohn.
Ein prächtiges Bild
Weiter im Programm ging es mit den „Domhätzjer“, „zwei Mädcher us Kölle am Rhing – us echtem kölsche Blot“, die mit ihren Liedern zwar neuen Schwung in den Karneval bringen möchten, mit einem Ostermann-Potpourri aber auch die Traditionen hochhalten wollen.
Ein prächtiges Bild in blau-weiß bot dann die Heimerzheimer Ehrengarde, die in ihrem Jubiläumsjahr das Dreigestirn stellt. Über die Grenzen Kölns hinaus bekannt sind auch die - und nicht nur im Karneval - sechs Vollblutmusiker „Krageknöpp“.
Immer wieder bringen sie neue Hits hervor wie „Zoff em Steueverhoff“. Mit der Gulaschkapell, Cat Ballou, Kölsch Hännes’chen mit Udo Müller und den Domstürmern verging den Besuchern dann die Zeit viel zu schnell.
