Allgemeine Berichte | 13.07.2016, 10:15 Uhr

Schöne Tradition bereichert das Dorfleben

Zehntes Pecher Brunnenfest

Hier wird miteinander gelebt und gefeiert. Von links: Austauschschülerin Lucia Sonsogno, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Oliver Neft, 2. Vorsitzender Friedrich Oertler, Gisela Löwe, Austauschschülerin Eleonora Pillitteri.
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Wachtberg-Pech. „Pech“ hatte der kleine Ort Pech wortwörtlich am 4. Juni dieses Jahres, als das Unwetter über Wachtberg niederging und etliche Brücken, davon zwei in Pech, zerstörte. Trotzdem folgen die meisten Bewohner des Ortes dem Motto „zum Glück gibt‘s Pech“. Glück hatte der kleine Ort nämlich besonders, als sich hier vor wenigen Jahrzehnten ein ursprünglich kleiner Heimatverein formierte, in dem sich mehr und mehr aktive Bürger engagierten.

So kam es auch zu der Wiederherstellung der Brunnenanlage in Pech, die sehr aufwendig war und im Jahre 2005 beendet werden konnte. Glück hatte der Brunnen in Pech ebenfalls am 4. Juni, denn das über die Ufer getretene Wasser stieg nur bis etwa dreißig Meter vor den gelungen restaurierten steinernen Zeitzeugen.

Seit 2005 feiern die Pecher ihr Brunnenfest einmal im Jahr, sodass in diesem Jahr zum zehnten Mal die Gläser auf das gemeinsam Geschaffte erhoben wurden. Einen ganzen Nachmittag und Abend lang von 15 bis 21 Uhr wurde an der Seibachstraße zu den flotten Tönen der Liveband „Mixed-up 015“ gefeiert. Die Kinder fanden ihr Glück auf dem Rücken der Pferde beim Ponyreiten. Einen Höhepunkt der Veranstaltung stellte die Vorstellung der „Pech-Hymne“ durch die Familie Mertes dar. Bei bester Verpflegung lauschten die Anwesenden dem originell gedichteten Text zu der selbst komponierten Melodie. Ziel dieses Festes ist es nicht nur, den wiedererrichteten Brunnen zu feiern. Die alljährliche Veranstaltung ist zu einer wertvollen Tradition geworden, die Ur-Pecher mit den im Laufe der Jahre hinzugezogenen Pechern zusammenbringt und so ein Zusammenwachsen der Menschen im Ort ohne Rücksicht auf ihr Alter oder ihre Herkunft ermöglicht.

Der steinerne Zeitzeuge war 2005 wiederhergestellt worden und 2016 den Zerstörungen des Unwetters entgangen. -CEW-

Der steinerne Zeitzeuge war 2005 wiederhergestellt worden und 2016 den Zerstörungen des Unwetters entgangen. Fotos: -CEW-

Die Pecher und ihre Gäste genossen das Angebot und das Programm.

Die Pecher und ihre Gäste genossen das Angebot und das Programm.

Hier wird miteinander gelebt und gefeiert. Von links: Austauschschülerin Lucia Sonsogno, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Oliver Neft, 2. Vorsitzender Friedrich Oertler, Gisela Löwe, Austauschschülerin Eleonora Pillitteri.

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