Katholische Pfarreiengemeinschaft Remagen
Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft setzen
Gottesdienste an Fronleichnam in Remagen und Unkelbach
Remagen. In diesem Jahr feiert die katholische Pfarreiengemeinschaft Remagen das Fronleichnamsfest am Donnerstag, 26. Mai in der Remagener Innenstadt (Festgottesdienst um 9 Uhr auf dem Schulhof der Martins-Grundschule anschließend Prozession durch die Innenstadt zur Pfarrkirche St. Peter und Paul) und für Oberwinter, Oedingen und Unkelbach auf dem Platz vor der Unkelbacher Mehrzweckhalle (Festgottesdienst um 10 Uhr anschließend Prozession zur Pfarrkirche St. Remigius) unter dem Thema: „Barmherzigkeit“.
Das Fronleichnamsfest in Kripp wird am darauffolgenden Sonntag, 29. Mai um 9.30 Uhr gefeiert (Festgottesdienst auf dem Dorfplatz mit anschließender Prozession). Im Anschluss laden die Gemeinden zu Begegnungen ein.
Bei schlechtem Wetter finden die Gottesdienste in den Kirchen statt. Alle Gruppierungen und Vereine aus Remagen und den Ortsteilen sind eingeladen, sich an dem Fest zu beteiligen und durch ihre Vereinsfahnen die Prozessionen zu bereichern. Weitere Einladungen ergehen auch an alle Familien mit Kindern, besonders die Kommunionkinder, die in ihren festlichen Kleidern kommen dürfen. Die Bewohner in der ganzen Stadt werden gebeten, die Häuser und Straßen zu schmücken, zu beflaggen und so ein Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft zu setzen, auch dort wo die Prozession nicht entlang führt.
Das Fronleichnamsfest feiert die Eucharistie als Opfer, Kommunion und – wegen der Realpräsenz Christi – als Gegenstand der Anbetung.
Es ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakramentes, welches eigentlich an Gründonnerstag gewürdigt wird, aber wegen der Karliturgie nicht ausreichend gefeiert werden kann. Die Anregung zu diesem Fest entstammt der Vision der Heiligen Juliana von Lüttich. 1264 wurde Fronleichnam durch Papst Urban IV. als „Fest des Leibes und Blutes Christi“ zum allgemeinen kirchlichen Fest erhoben und ans Ende der österlichen Zeit gelegt, die mit Pfingsten (50. Ostertag) endete. Der Donnerstag in der Woche nach Pfingsten erklärt sich dadurch, dass das Pfingstfest in früheren Zeiten noch eine eigene Oktav besaß.
