Allgemeine Berichte | 06.09.2022

Trierer Weihbischof eröffnet Wallfahrtszeit in Barweiler

Zeit der Hoffnung und Zuversicht

Ein Ehepaar aus Effelsberg pilgert seit 30 Jahren nach Barweiler und erhielt dafür eine Urkunde von Weihbischof Franz Josef Gebert. Foto: Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Gertrud in Barweiler

Barweiler. „Die Wallfahrt hat besonders an Aktualität gewonnen.“ Das hat der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert zu Beginn des Pontifikalamtes in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Gertrud in Barweiler gesagt. In die Gemeinde am Nürburgring pilgern seit dem 18. Jahrhundert Menschen, um beim Gnadenbild „Unserer Lieben Frau mit der Lilie, der Königin des Friedens“ um Heilung von Krankheiten und um Hilfe in anderen Lebenslagen zu bitten. Gebert hat am 3. September gemeinsam mit Gläubigen einen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche St. Gertrud gefeiert und somit die 296. Wallfahrtszeit eröffnet.

„Wir sind Teil der Schöpfung und ihrer Gesetze“, gab Gebert in seiner Predigt zu bedenken. Da gehe es immer um das Überleben in der Natur. „Daher tun wir uns mit dem Frieden oft schwer.“ Doch Jesus lehre den Menschen, dass jeder und jede Einzelne groß sei, ohne andere klein zu machen. „Die Königin des Friedens hier zeigt uns, dass es mehr als ein Gegeneinander gibt.“ Jesus habe das selbst gelebt, „er ist ein König, der nicht mit Waffen in den Krieg zieht.“ Der Weihbischof rief den Gottesdienstteilnehmenden ins Gedächtnis, dass man Hass nicht mit noch größerem Hass begegnen könne, das sei die Weisheit Gottes.

Weihbischof Gebert wünschte den Pilgerinnen und Pilgern, dass die Wallfahrt eine Zeit der Hoffnung und Zuversicht werde.

Peter Scheid, der Küster- und Lektorendienste in Barweiler übernimmt, wies auf die vielfältigen und stets aktuellen Dankes- und Bittworte im Anliegenbuch hin, das an der Holzskulptur der Muttergottes ausliege. „Sie zeigen den tiefen und unerschütterlichen Glauben, dass Maria an unsrer Seite ist. Wir dürfen uns ihr anvertrauen“, betonte Scheid.

Der Abschluss der vier Wallfahrtswochen findet am Sonntag, 2. Oktober, um 15 Uhr mit einer feierlichen Eucharistiefeier statt.

Für den Konzelebranten Pater Mathew Kureekattil ist es die letzte Wallfahrt in Barweiler. Der Kooperator wird nach sieben Jahren zukünftig an anderer Stelle im Bistum wirken. Sein Nachfolger ist Pater Richard Antony Francis Antony Anandraj, der bisher in der Pfarreiengemeinschaft Idar-Rhaunen-Bundenbach tätig war.

Weitere Informationen zur diesjährigen Pilgerzeit gibt es auf www.pfarreiengemeinschaft-adenauer-land.de oder unter Tel.: 02691-9329500.

Pressemitteilung

der Bischöflichen Pressestelle

Trier

Ein Ehepaar aus Effelsberg pilgert seit 30 Jahren nach Barweiler und erhielt dafür eine Urkunde von Weihbischof Franz Josef Gebert. Foto: Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Gertrud in Barweiler

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Stellenanzeige Zahntechniker, 2. Anzeige "2+1 Aktion"
150 Jahre Zeitungsgeschichte
150 Jahre Jubiläum
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0010#
150 Jahre Zeitungstradition
150-jähriges Jubiläum Krupp Verlag
150 Jahre Blick aktuell
Empfohlene Artikel
Mit einem Wortgottesdienst begann das Fest.  Foto: privat
20

Burgbrohl. „Ein „WIR“ entsteht überall dort, wo sich Menschen mögen. Es gibt also ziemlich viele WIR und jedes sieht ein bisschen anders aus. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie sind sehr wertvoll.“ (Auszug aus dem Bilderbuch „Das kleine Wir“)

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 14
64

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Zauberphilosoph Andino  Foto: VG Unkel
9

Warum glauben Menschen an Glücksbringer, Sternzeichen oder Verschwörungserzählungen? Wo endet Glaube, wo beginnt Aberglaube – und welche Rolle spielt magisches Denken in Wissenschaft, Religion und Politik? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die 2. Philosophische Sommernacht der KreisVolkshochschule Neuwied am Freitag, 14. August 2026, in der SoLaWi Katringer Grünzeug in Erpel.

Weiterlesen

Weitere Artikel