Das elfte Winzerhöfefest in Alken lockte mit einem bunten Programm und farbenfrohem Feuerwerk
Zeit des Abschieds für Weinkönigin Leah I.
Neue Weinmajestäten führen die Tradition gerne weiter
Alken. Zum elften Mal öffneten fünf Winzerhöfe im historischen Weinort Alken ihre Tore, um gemeinsam mit ihren Gästen zu feiern. Die Weingüter Anton Hammes, Matthias Schunk, Löhr, Thönnes und Wegrzynowski boten den Besuchern an drei Festtagen ihren guten Wein und moselländische Speisen. Da lockte die Winzerküche mit Markklößchensuppe, Tafelspitz in Riesling, Kasslerbraten mit Rieslingsoße, Riesling-Käsesuppe, Winzerbratwurst, Winzerrollbraten und vielem Leckerem mehr. Und jeder Festtag lockte die Gäste mit einem bunten Programm, viel Musik und Wein in die Winzerhöfe. Für musikalische Stimmung sorgte unter anderem die Schdäifleda, Los Cuador, Rath’s Manni und das Duo „No name“. Der Startschuss zum Wein- und Winzerhöfefest fiel am Freitagabend, da hieß es: Winzerhöfe und Keller sind geöffnet. Das samstägliche Festprogramm begann im Bachtal. Im geöffneten Schützenhaus hatten die Besucher die Möglichkeit zum Schießwettbewerb. „Das wird besonders gerne von unseren belgischen Gästen genutzt“, freute sich Jutta Bollinger, Vorsitzende der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Alken. Denn auch in diesem Jahr waren viele Gäste aus der belgischen Partnerstadt Alken angereist. Mittags wurde für Weinkönigin Alina I. ein Kindheitstraum wahr. Ein Festzug, der angeführt wurde von der Jugendfeuerwehrkapelle Lay und den Winzerkindern begleitete sie und ihre Prinzessinnen zum Weingut Löhr. Dort fand der offizielle Teil des Traditionsfestes statt, der für die scheidende Weinkönigin Leah I. und ihre Prinzessinnen der Abschied bedeutete. Sie hatten in den vergangenen zwei Jahren ihren Heimatort und den Wein repräsentiert und zwei unvergessliche Jahre erlebt. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gab sie die Krone – nach eigener Aussage - „gerne“ weiter. Der neuen Weinkönigin Alina I. wünschte sie eine tolle Amtszeit. Sie ist die 42. Alkener Weinregentin und in Alken geboren. Von klein auf besuchte sie die Weinfeste, bewunderte die Weinmajestäten und träumte davon, selbst einmal Weinkönigin zu sein. Dieser Traum wurde wahr. Als Prinzessin an der Seite von Leah I. sammelte sie zwei Jahre lang Erfahrung. Jetzt führt sie die Tradition fort und bekennt stolz: „Alken zu repräsentieren ist mir eine Ehre!“ Gemeinsam mit ihren Prinzessinnen Marit und Johanna hatte sie die traditionelle Dorfrallye für Kinder zusammengestellt, die sonntags an der Dorfkirche startete. Doch zunächst besuchten die neuen Weinmajestäten die Winzerhöfe. Begleitet wurden sie von Ehrengästen, unter ihnen Landrat Dr. Alexander Saftig, Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld, die Ortsbürgermeister von Brodenbach Jens Firmenich, von Oberfell René Henric, von Löf Rudi Zenz und dem Alkener Bürgermeister Walter Escher. Währenddessen startete für Interessierte eine Ortsführung durch das historische Alken. Den sonntäglichen traditionellen Frühschoppen und das anschließende Mittagessen richteten die Weingüter Schunk und Wegrzynowski aus. Kaffee und Kuchen boten fünf Weingüter an. Tradition hat auch das Treffen anderer Weinmajestäten der Untermosel im Weingut Thönnes. Da bot sich dem Betrachter ein bezauberndes Bild mit charmanten Weinrepräsentantinnen. Bei Wein, Musik und Tanz klang das Fest am Abend aus. Beendet wurde es aber mit dem Riesenfeuerwerk „Alken im Feuerzauber“. Es erleuchtete mit bunten schillernden Farben die Nacht, ließ die Burg Thurant als mystische Kulisse erscheinen. Und mit dem Ende des Festes, beginnt nun für die neuen Weinmajestäten eine aufregende, erlebnis- und erfahrungsreiche Zeit als Repräsentantinnen ihres Heimatortes.
EP
Der Weg zur Krönung führte durch die historischen Gassen von Alken.
Den Festzug begleiteten auch viele Ehrengäste, unter ihnen Landrat Dr. Alexander Saftig.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gab Leah I. die Krone an Alina I. weiter.
Begleitet von den Winzerkindern zog der Festzug zum Weingut Löhr. Fotos: -EP-
