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Erfolgreiche Premiere für die Gewerbepark-Wanderung

Zeitreise rund um den Gewerbepark

Wandergruppe erkundete die reizvolle Natur in Mülheim-Kärlich

17.05.2018 - 14:44

Mülheim-Kärlich. Die meisten Menschen kennen den Gewerbepark nur als Einkaufsmeile oder als Bereich, in welchem rund 7.000 Arbeitsplätze für Mitarbeiter aus der gesamten Region vorgehalten werden. Dass unmittelbar angrenzend an den Gewerbepark aber auch reizvolle und interessante Wanderwege existieren, ist weniger bekannt. Eine neue Erfahrung machten insofern die Teilnehmer der ersten „Gewerbepark-Wanderung“. Sie erlebten im Verlauf einer rund zweistündigen Tour am Vormittag des verkaufsoffenen Sonntages viele interessante Ein- und Ausblicke auf das Rheintal sowie den Gewerbepark, der im letzten Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte. Passend hierzu begann die Wanderung auch am „Rhein-Mosel-Einkaufszentrum“, also dem Gebäude, dessen Eröffnung im Jahre 1967 den Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung legte.


Historisches


Gästeführer Horst Hohn, der normalerweise Stadtführungen im Ortskern von Mülheim-Kärlich anbietet, präsentierte im Laufe der Wanderung zahlreiche alte Fotografien und Karten. Er erläuterte historische Zusammenhänge, wie den Ursprung der Stadtteil-Bezeichnung „Depot“.

Zurückzuführen ist der Name auf ein Munitionsdepot des 8. Armeekorps, das in Koblenz stationiert war. Das Depot wurde nach dem Ersten Weltkrieg wieder aufgelöst, der Name hingegen ist bis heute geblieben. An die ehemalige Nutzung des Areals erinnerte lange Zeit noch ein verfallener Wasserturm, der in den 70-er Jahren abgerissen wurde.

Existent hingegen ist noch das ehemalige Gebäude für das Wachpersonal, das heute als Wohnhaus genutzt wird. Es war ebenfalls eine der Stationen der Wanderung. Einen Zwischenstopp machte die Gruppe auch an der römischen Villa. Schon die Römer haben die verkehrsgünstige Lage des Rheintals erkannt und dort viele Spuren hinterlassen. Über Wirtschaftswege ging es weiter vorbei an landwirtschaftlich genutzten Feldern (Obstbau) bis hin zu einer Anhöhe, von der man einen wunderschönen Ausblick bis nach Koblenz hat. Vorbei am Abbaugebiet der ehemaligen Tongrube Ludwig führte die Strecke sodann, am Siedlungsbereich „Rotes Kreuz“ vorbei, wieder in den Gewerbepark zur Gegenwart. Die Wanderung war somit in Form einer Zeitreise konzipiert: Im Gewerbepark angekommen, gab es beispielsweise Informationen über die erst vor kurzer Zeit eröffnete integrierte Kindertagesstätte „Paukenzwerge“. Deren Namen erinnert an die Leistung der Gebrüder Edmund und Arthur Pauken, die im Jahre 1967 das Rhein-Mosel-Einkaufszentrum initiierten.


Positive Resonanz


Nach rund zwei Stunden wurde die abwechslungsreiche Wanderung am Ausgangspunkt beendet. Aufgrund der positiven Resonanz der Teilnehmer wird die Gewerbepark-Wanderung sicherlich nicht die letzte ihrer Art gewesen sein. Diese Tour eignet sich übrigens auch für Betriebsausflüge oder Sonderaktionen der örtlichen Unternehmen.

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juergen mueller:
Na und. soll die Fähe Spargel fressen? Deutschland, ein Land der Dichter u. Denker (wäre wünschenswert) u.ein Meister in der Vergabe von Titeln. Großkarnivorenbeauftragter (Karnivoren, so werden FLEISCHFRESSER - wie z.B. der Wolf bezeichnet). Was für ein Titel. Ohne seine (sogar genetische) Probeentnahme vom Kadaver des Reh`s wäre eine Laboranalyse vielleicht nicht möglich gewesen u. man hätte den bösen Wolf nicht als Wiederholungstäter ausfindig machen können. Denn das ist wichtig für die Analyse, dass er bzw. sie im gleichen Gebiet gerissen hat, was ja auch gleich auf sein Bleiben schließen lässt, was CDU-RÜDDEL gleich in seiner Beurteilung der Wolfslage bestärkt:"Gefährdungsstufe für Zweibeiner - Der/Die muss weg", denn das reicht schon aus, um von einem/r "auffälligen" Wolf/Wölfin auszugehen. Es kann auch nicht sein, dass u.U. jeden Monat ein Wild gerissen wird - März u.April hatten wir ja schon. Der erwünschte Informationsaustausch (wäre er denn immer so) kommt also in Gang.

„Ich werde nicht schweigen“

juergen mueller:
Herr Kirsch,Danke für Ihren Artikel u.Ihre Zivilcourage,die in unserer Gesellschaft nicht (mehr) selbstverständlich ist. Vielmehr werden solche Aktionen von der Bevölkerung nicht als problematisch angesehen,ebenso wie die Verkennung der Tatsache,dass aus vielerlei Gründen solche Aktionen (neben vielen anderen) eine Generation anspricht,die von Frust, Unlust, Arbeits-,/Perspektiv- u.Respektlosigkeit geprägt ist,was sich in sinn- u.intelligenzlosen Aktionen widerspiegelt bis hin zur Gewaltbereitschaft.Alles schon dagewesen.Darüber zu spekulieren,ob dies eine False Flag = Falsche Flagge-Aktion (wir sind immer noch in DEUTSCHLAND) irgendeines rechtspopulistischen Haufens war oder nicht,ist scheißegal.Tatsache ist,dass solche Vorfälle unterschätzt werden,von Zivilcourage (was ist das?) ganz zu schweigen.Lieber wegsehen,weghören,vielleicht aber doch tatenlos zusehen,den Gaffer spielen,Handyfotos machen oder sich in klas(sichen),spekulativen Äusserungen ergehen.RECHTS ist GEFÄHRLICH.

Die Stadt grün „gebombt“

juergen mueller:
Damit es jeder versteht - mit FAIR-TRADE ist "Fairer Handel" gemeint.Wir leben hier in Deutschland,deutsch ist unsere Muttersprache.Warum muss man sich meist nicht verstehend (vor allem ältere Menschen) zusehends immer mehr mit Bezeichnungen auf "englisch" abgeben?Hört sich vielleicht COOL an (viele fühlen sich dann auch so,obwohl sie nichts verstehen),ist aber trotzdem FUCK u.ich finde damit auch UNCOOL.In englischsprachigen Ländern käme niemand auf die Idee die eigene Sprache mit deutschem Vokabular zu versauen. Heute benötigt man schon zum alltäglichen Gebrauch ein Wörterbuch (beherrscht man Denglisch nicht).Bevor man also zum nächsten Info-Stand einlädt,erst einmal sich der deutschen Sprache erinnern,zumindest aber zu einem Übersetzen bereit sein.Und was heisst überhaupt grün bomben?Nur weil das Thema Insekten/Bienensterben aktuell ist u.man den Kahlschlag jahrzehntelang wissentlich übersehen u.nichts getan hat?Das ist sowas von UNCOOL.
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