Jugenddisco, Ü-30-Party und Familientag im Dorf des Goldbechers
Zelte und Unterstände trotzten dem Regen
Windmühlenfest bot Spaß und Geselligkeit für alle Generationen
Wachtberg-Fritzdorf. Vom Juni in den Juli hinein feierte Fritzdorf mitsamt vielen Gästen sein 36. Windmühlenfest bei wechselhaftem Wetter. An den beiden Discoabenden hatte der Ortsfestausschuss Fritzdorf freitags für die Jugend einen DJ mit passender Musik am Start.
In den Festzelten brauchte sich niemand Sorgen wegen eventueller Regengüsse zu machen, während die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Party genossen. Ein bewährter Sicherheitsdienst sorgte dafür, dass das Fest nicht von solchen gestört wurde, die anstatt Geselligkeit und Spaß nur Krawall suchten.
Der darauf folgende Samstag war für die Ü-30-Party reserviert und zog in den letzten Jahren ebenso wie der Vorabend zwischen 300 und 400 Feierlustige an. In den beiden Disconächten schwang man das Tanzbein von 21 Uhr abends bis um drei Uhr in der Früh zu mitreißenden Rhythmen aus der Musikanlage von Wotec.
Für Speis und Trank sorgten an diesen Tagen, wie am Familientag am Samstag, ein kleiner Imbisswagen, ein Getränkewagen und am Familientag eine kleine Popcornstation. Am Sonntag probierten sich die Gäste voller Genuss zudem durch eine gut bestückte Kuchentafel mit allerlei Selbstgebackenem.
Ortsfestausschuss besteht seit 50 Jahren
In diesem Jahr gab es jedoch nicht nur einfach das Windmühlenfest zu feiern. Viele Jubilare und das 50-jährige Jubiläum des Ortsfestausschusses wurden in der sonntäglichen Ansprache von Hendrik Teriete geehrt und gefeiert. 1967 von einer kleinen Gruppe aus fünf Gründungsvereinen ins Leben gerufen, sollten die Tanzveranstaltungen der verschiedenen Vereine und Ortsveranstaltungen wie der Martinszug, der Altentag, Goldhochzeiten und ähnliche Feierlichkeiten sinnvoll koordiniert werden. Die Kosten für die Veranstaltungen wurden und werden durch die Erlöse beim Windmühlenfest gedeckt. Auch die Unterstützung des Karnevalszugs und des Köttzugs liegt in den Händen der OFA.
Auch außergewöhnliche Feiern wurden organisiert
In der Zeit seit der Gründung hat sich die Gemeinschaft nicht auf die jährlichen Feste beschränkt, sondern auch außergewöhnliche Feiern organisiert und teilweise maßgeblich mitgetragen.
So wurden 1974 die 1200-Jahr-Feier ausgerichtet, bis 2011 der Weihnachtsmarkt organisiert, die Einweihung der restaurierten Windmühle 1978 gefeiert, Wandertafeln am Dorfplatz und an der Windmühle gestaltet und Band 1 der Fritzdorfer Geschichte „Holzhandwerk – Treppenbau“ im Jahre 2015 realisiert.
Alles in allem kann der Vereinszusammenschluss auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken und hofft auf viele weitere Jahre, in denen der Dorfzusammenhalt und das Leben im Ort für alle Bürger lebenswert gestaltet werden können.
