Allgemeine Berichte | 13.08.2018

Sommerlager der Georgspfadfinder Mendig

Zelten, Wandern und Lagerleben

Die Teilnehmer bildeten eine Lilie und zeigten den Pfadfindergruß.Privat

Mendig/Cochem. Auch in diesem Jahr veranstalteten die Georgspfadfinder Mendig wieder ein großes Sommerzeltlager. Sie fuhren auf den Jugendzeltplatz Cochem/Klotten.

Die Lage des Zeltplatzes war gut geeignet, um Ausflüge in die nähere Umgebung sowie Zwei- und Drei-Tages-Touren zu unternehmen. Die Mehrtagestouren führten nicht nur in das sich durch eine große Anzahl von Burgen und Schlössern auszeichnende Moseltal, sondern einige der älteren Pfadfinder wanderten sogar direkt von Mendig nach Cochem.

Jedoch wurden auch Tagestouren zur Reichsburg und zur Stadt Cochem durchgeführt. In der Burg selbst konnten nicht nur Ritterrüstungen, sondern auch die Exponate aus mehreren Jahrhunderten Geschichte bewundert werden.

Nachdem nun auch die Stadt Cochem mit ihrer Moselpromenade unsicher gemacht worden war, wurde der Tag mit einer Fahrt mit dem Sessellift beendet.

Da das Wetter überwiegend sonnig war, wurde auch mehrfach das Moselbad in Cochem besucht. Eine ebenso kalte Erfrischung bot die Wildwasserbahn des Tier- und Freizeitparks Klotten, der nur etwa zehn Minuten zu Fuß vom Zeltplatz entfernt liegt.

Das Lagerleben selbst war einerseits von Wasserschlachten und Geländespielen sowie gemeinsamen Feuerrunden, andererseits aber auch von Küchendienst und Lagerwache geprägt, damit die Kinder und Jugendlichen auch durch die Übertragung kleinerer Aufgaben lernen konnten, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Erlerntes Pfadfinderwissen und wertvolles Wissen in der Ersten Hilfe konnten in freiwilligen Prüfungen bewiesen werden.

Durch die Demonstration praktischen und theoretischen Wissens konnten die Kinder und Jugendlichen zeigen, dass sie die nötige geistige Reife besaßen, um ein Halstuch verliehen zu bekommen. Dabei hat das Halstuch jedoch einen eher symbolischen Charakter, da das Pfadfindersein von innen kommt und nicht allein über das Tragen von Halstüchern oder Orden definiert ist. Die Halstücher wurden sonntags im Rahmen der „Versprechensfeier“ verliehen, nachdem am Vormittag eine Messe von Kaplan Peter Zillgen gehalten worden war.

Der letzte Abend wurde im unter dem Titel „Bunter Abend“ begangen, bei dem von allen Zelten eigens erdachte Sketche und Lieder aufgeführt oder verschiedene Spiele gespielt wurden. Somit endete ein abwechslungsreiches und besonderes Sommerlager, da auch einige Bewohner der Caritas im Lager dabei waren. Sie wurden mit Freude im Lagerleben aufgenommen und nahmen an einigen Aktionen und Ausflügen - zum Beispiel einer Mehrtagestour oder einem Schwimmbadbesuch - teil. So erlebten alle Teilnehmer ein fröhliches Lager, dessen Bilder auch wieder im Rahmen des Dianachmittags, der am 16. September im Pfarrheim Niedermendig stattfinden wird, gezeigt werden. Die Anmeldezettel werden an alle Lagerteilnehmer auf dem Postwege verteilt. Weitere Informationen sind auf der Website, bei den Gruppenleitern sowie telefonisch beim Vorstand der Pfadfinder Mendig, deren Telefonnummern auch auf der Website stehen, erhältlich.

Die Teilnehmer bildeten eine Lilie und zeigten den Pfadfindergruß.Foto: Privat

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