Allgemeine Berichte | 14.09.2021

Wachtberger Wander-Verein e.V.

Zerstörte Infotafel wurde ersetzt

Michael Sebastian und Ernst Picard installierten die neue Infotafel. Foto: Ursula Botthof-Speiser

Wachtberg. Das Drachenfelser Ländchen ist seit jeher ein beliebtes Wandergebiet. Einen besonderen Anziehungspunkt bildet dabei der zwischen Berkum und Holzem gelegene, 258 m hohe Wachtberg. Von hier bieten sich dem Wanderer fantastische Fernblicke sowohl nach Osten in Richtung Siebengebirge als auch in westlicher Richtung bis in die Voreifel. Auch das 1921 errichtete Wachtberg-Ehrenmal zieht immer wieder zahlreiche Besucher an.

Aufgrund seiner exponierten Lage ist der Wachtberg Ziel- und Schnittpunkt mehrerer örtlicher und überörtlicher Wanderwege. Hier treffen sich die acht strahlenförmig angelegten Ortswanderwege, die den 40 km langen Wanderweg „Rund um Wachtberg“ mit dem zentral gelegenen Wachtberg verbinden. Der Wachtberg ist ferner Ziel der 1. Etappe des von Bonn-Venusberg an die Mosel verlaufenden 117 km langen „Osteifelweg“ des Eifelvereins. Auch die vom Naturpark Rheinland im Jahre 2016 eingerichtete Feuerroute vom Rodderberg zum Tomberg bei Rheinbach führt über den Wachtberg.

Um dem Wanderer vor Ort eine Orientierung über den Verlauf der verschiedenen Wanderwege zu geben, hatte der Naturpark Rheinland zusammen mit dem Wachtberger Wander-Verein schon vor Jahren am Wachtberg eine Wandertafel aufgestellt, die allerdings in der Zwischenzeit dem Vandalismus zum Opfer gefallen war. Da die Tafel jedoch offenkundig von vielen Wanderern sehr vermisst wurde, haben sich die beteiligten Organisationen zu einer Neuaufstellung entschlossen.

Die vom Naturpark Rheinland zur Verfügung gestellte Wandertafel wird ergänzt durch eine Infotafel des Wachtberger Wander-Vereins. Beide Tafeln wurden in diesen Tagen vom Mitglied des Vereins, Michael Sebastian, fachmännisch installiert. Der frühere Vorsitzende des Vereins, Ernst Picard, der ihm dabei ein wenig zur Hand ging, äußerte die Erwartung, dass die neuen Tafeln in Zukunft von „Unvernunft“ verschont bleiben mögen. Beiden Mitgliedern sprach die Vereinsvorsitzende Ursula Botthof-Speiser für ihre ehrenamtliche Arbeit ihr Lob aus.

Michael Sebastian und Ernst Picard installierten die neue Infotafel. Foto: Ursula Botthof-Speiser

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