Pfarrei St. Peter und Paul im Kannenbäckerland
Zu Fuß, mit dem Bus und mit dem Schiff
250 Pilger nahmen an der Bornhofenwallfahrt teil
Bornhofen. Im August wallfahrteten etwa 250 Pilger aus der Pfarrei St. Peter und Paul im Kannenbäckerland nach Bornhofen. Die katholischen Kirchorte Nauort, Stromberg und Hillscheid führen diese Wallfahrt nun im sechsten Jahr gemeinsam durch; aber auch eine recht hohe Anzahl von Gläubigen aus Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen schlossen sich zum wiederholten Male der Pilgerschar an.
Die ersten Pilger waren bereits in aller Frühe bis nach Vallendar zu Fuß unterwegs, später starteten andere mit Bussen von ihren Heimatorten aus. Schließlich konnte der Kapitän des Fahrgastschiffes „Königsbacher“ wieder viele Passagiere kurz nach der Abfahrt in Vallendar begrüßen.
Unter dem Ruf „Maria, hilf uns zu empfangen ein neues Herz!“ wurde an Bord eine Andacht gebetet. Eröffnet wurde sie mit dem Bornhofer Wallfahrtslied „Geleite durch die Wellen“.
Gut gefüllte Pilgerhalle
Am Ziel angekommen, zogen die Gläubigen in einer Prozession in die Pilgerhalle ein. Diese war nun gut gefüllt, auch mit vielen, die mit dem Auto angereist waren. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Pater Eryk Kapala OFM des für die Wallfahrtskirche zuständigen Franziskanerordens alle Gläubigen, so auch die Pilgergruppe der Pfarreiengemeinschaft Großmaischeid-Isenburg. Diese verbringen den Tag in Bornhofen schon seit vielen Jahren mit den Pilgern der Pfarrei „Peter und Paul im Kannenbäckerland“.
Diakon Norbert Hendricks rief in seiner Ansprache die Gläubigen dazu auf, die Werke der Barmherzigkeit in Wort und Tat umzusetzen und so Gottes Botschaft heute glaubwürdig zu leben.
Die heilige Messe erhielt ihre musikalische Gestaltung durch die Sängerinnen und Sänger des gemischten Chores „Edelweiß Hillscheid“ mit ihrer neuen Chorleiterin Angela Siry sowie den Musikverein Nauort unter Leitung seines Dirigenten Christian Gansemer. Der Musikverein begleitete zudem die Andacht auf dem Schiff und unterhielt auf der Rückfahrt die Wallfahrer mit einem bunten musikalischen Programm. Darin eingebettet war ein Ständchen für drei Geburtstagskinder an Bord sowie die spontane Suche und Ehrung von drei Pilgern, die schon seit vielen Jahrzehnten an der traditionellen Wallfahrt teilnehmen.
Erstmals gab es ein Familienprogramm
Erstmalig fand in diesem Jahr ein Familienprogramm auf dem Schiff und rund um ein gemeinsames Mittagessen im Klostergebäude statt, welches aufgrund der Hitze vom neu errichteten Klostergarten kurzfristig dorthin verlegt wurde. Begleitet vom Gitarrenspiel von Klaus Kron und Christa Hahn wurden neue geistliche Lieder auf dem oberen Deck des Schiffes und im späteren Verlauf des Tages gesungen.
Fast zwanzig Kinder und Jugendliche nahmen teil
Ein starkes, hoffnungsvolles Zeichen waren fast zwanzig Kinder und Jugendliche, die als große und kleine Messdiener ihre auf dem Schiff gebastelten Wallfahrtsfahnen mit in den Gottesdienst und die Andacht brachten.
Den Wallfahrtstag begleitete Pfarrer Alfred Much. Er stand der Heiligen Messe vor. Vorbereitet wurde die Wallfahrt von Maria Petmecky, Hillscheid; Gemeindereferentin Dorothee Dörschel und Pastoralreferentin Sonja Perk, die Pilgergruppe der Pfarreiengemeinschaft Großmaischeid begleitete Diakon Hendricks.
Der Zug der Pilger vom Schiff zur Wallfahrtskirche in Bornhofen wurde angeführt von Kreuz und Fahnen, Messdienern und Kindern mit Fahnen.
