Heimatverein „Baachpörzer“ amüsierte sich prächtig
Zündende Büttenreden und schmissige Tänze begeisterten die Gäste
Urige Prunksitzung in der Kulturwerkstatt
Remagen. Gewohnt urig mit einigen Büttenreden und Sketchen, einige auch aus den Reihen der eigenen Kräfte, schmissigen Klängen und gekonnten Tänzen im Programm feierten die Mitglieder des Heimatvereins „Baachpörzer“ mit zahlreichen Gästen ihre urige große Prunksitzung im Saal des Alten Jugendheims, der Kulturwerkstatt. Freundliche Grußworte der Vorsitzenden Elke Köbbing galten den Mitgliedern und Gästen, dem Möhnevorstand um Vizeobermöhn Ulla Fuchs, der Montagsriege, den Sternchen und der Seniorengymnastikgruppe vom TV um Heike Strang. Und natürlich war das Vereinslied, das „Hillijet zante Määtes“, der Auftakt zur Sitzung.
Die Moderation übergab Elke Köbbing an den neuen Sitzungspräsidenten Marius Köbbing, der seinen Part zum ersten Mal und mit Bravour meisterte. Köbbing stellte kurz den Baachpörzerorden vor, der in diesem Jahr dem viel zu früh verstorbenen Ehrenvorsitzenden Rudi Köbbing gewidmet ist. Und kaum lief die Sitzung, da marschierte mit Kinderprinz Alexander II. Reisdorff schon der erste närrische Regent in die Narrhalla. Begleitet wurde er von der Prinzengarde und der Abteilung Kinder- und Jugendkarneval um Vorsitzenden Martin Dinkelbach. Super gut an kam der Tanz der Gardepänz der Prinzengarde, vor allem weil der Kinderprinz selbst mittanzte. Eine Augenweide wie gewohnt war der Tanz des Tanzduos Antonia und Annalena Dinkelbach.
Hoher Besuch und buntes Programm
Weiterer hoher Besuch kam mit dem großen Prinzenpaar, Alexander und Sandra Krahe, die mit großen Gefolge einmarschierten und mit tosendem Applaus von den Baachpörzern empfangen wurden.
Die Einladung, der Baachpörzersitzung weiter beizuwohnen nahm das Prinzenpaar mit Gefolge gerne an und amüsierte sich über den Abend prächtig. Als Eisbrecherin in der Bütt fungierte erneut „Die doof Nuss“, alias Tine Reisdorff, die sich über riesigen Beifall freuen durfte. Tänzerisch glänzten die Mariechen der Stadtsoldaten, trainiert von Marion Schäfer, bevor die Nachtjacken ihren „Piep-Tanz“ aufführten. Und weil das nun mal so schön war, durfte das Prinzenpaar mit Hofstaat sowie der Sitzungspräsident den Zirkustanz als Zugabe gleich noch einmal mit vorführen. Die erste Rakete des Abends und stehende Ovationen gab es für die Büttenrede von Rolf Plewa, der sich das ein oder andere Geschehen aus dem Jahresverlauf in Remagen gemerkt und in Reimform gebracht hatte. Nicht mehr zu bremsen waren die Jecken im Saal beim Auftritt des Panikorchesters um den Stardirigenten Tommy Pieper, der super drauf einen Kommentar nach dem anderen sehr zur Freude des Publikums abließ.
Die Lacher auf ihrer Seite hatten auch Uschi Schunk, Bruni Hermes und Simone Grabsch mit ihrem Sketch „Die Rechenaufgabe“, ebenso wie Christel Bauer mit ihrer Büttenrede und Ingrid Efferz und Marius Köbbing, die für ihren Sketch „Reparatur der Schreibmaschine“ die zweite Rakete des Abends einheimsen durften. Absolut köstlich auch der Sketch von Roswitha Schubert und Elke Köbbing, die mit ihrem Vortrag anschaulich verdeutlichten, welche Fachärzte für welche Krankheiten zuständig sind, und, dass der Präsident der Baachpörzer Billy Beyer der neue Ansprechpartner für die AOK ist. Zum Schluss der rundum gelungenen Sitzung, bei der von der ersten bis zur letzten Minute Hochstimmung im Saal herrschte, dankte Sitzungspräsident Marius Köbbing dem Vorstand, dem Kapellmeister Lukas Köbbing, und natürlich bekam nun auch Baachpörzerpräsident Billy Beyer seinen Orden. Bis nach Mitternacht wurde die gelungene Baachpörzersitzung noch ausgiebig gefeiert.
AB
Jecke Möhne beim Einzug.
Kinderprinz Alexander mit Vorsitzender Elke und Sitzungspräsident Marius Köbbing.
