In der Schützenhalle in Wormersdorf ging es am Wochenende hoch her
Zünftiger Tollitätenempfang im Land der Liebe
Wormersdorf. Die Tollitäten von Wormersdorf, Prinz Dirk III., Jungfrau Tonia I. und Bauer Zappes I., hatten zum zünftigen Tollitätentreffen geladen. Und alle ware gekommen: aus Meckenheim Prinz Juppi I. mit ihrer Lieblichkeit Prinzessin Regina I., aus Fritzdorf Prinz Peter III. mit seiner Prinzessin Sabine I., aus Wachtberg-Villip Prinzessin Janina I. und aus der Rheinbacher Kernstadt Prinzessin Astrid I. Auch das Dreigestirn aus Queckenberg, Prinz Johannes I., Jungfrau Dominika I und Bauer André I. war von den Rheinbacher Höhen nach Wormersdorf gekommen. Da durften natürlich die kleinen Tollitäten auch nicht fehlen: Aus Rheinbach Prinz Emma I. und Prinzessin Amira I. und aus Meckenheim Prinzessin Katharina II. waren eigens angereist. Sie wurden von der Wormersdorfer Kinderprinzessin Johanna II. empfangen. Aber nicht nur die Tollitäten waren geladen, sondern auch alle Freunde, Gönner und befreundete Karnevalsvereine.
Für die Zusammenstellung des Programms und die Moderation war Chefadjutant Winfried von Sturm verantwortlich, der professionell seinen Job machte. Zu den Programmpunkten gehörten die Burgfrauen mit einer Tanzdarbietung, und „Gipsy“ (Karl-Heinz Wendt) sorgte für die Musik. Das Fanfarencorps Wormersdorf und die Happy Amigos mussten zusammen die Hymne des FC Köln spielen und damit das dritte närrische Gebot erfüllen. Auch die Tomburg-Ritter unter Jörg Schnebele erfüllten ein närrisches Gebot des Dreigestirns und bewirteten die Gäste mit Speisen und Getränken. Die Redner „Jupp Neumann“ und „Ne kölsche Hunne“ brillierten mit ihren Vorträgen. Die Halle kam in Wallung als die Coverband „Schmitz Marie“ mit ihrer schmissigen Musik die Gäste begeisterte. Ein Highlight des Abends war das Männerballett „Dreeser Kerle“ aus Oberdrees, das mit seiner akrobatischen Tanzdarbietung zu „Rock‘ n Roll“-Musik die Narren von den Sitzen riss. Das Wormersdorfer Dreigestirn ließ es sich nicht nehmen, sein Regentenlied „Wenn im Dörp he die Jecke danze“ zum Besten zu geben, zur Begeisterung der Gäste. „Das ganze Programm haben wir geheim gehalten, und unsere Tollitäten wussten von nichts. Ein tolles Programm, eine volle Halle, und alles kostenlos für die Gäste. Was will man mehr. Die Letzten haben morgens um zwei Uhr die Halle verlassen“ freute sich Chefadjutant Winfried von Sturm. „Wir haben aber trotz intensiver Suche noch keine Frau für unseren Prinzen Dirk gefunden. Wer von den Damen unseren Prinzen also kennenlernen möchte, kann sich gerne bei mir melden“, fügte von Sturm mit einem Augenzwinkern hinzu. Die Wormersdorfer Tollitäten sind vermutlich das einzige Brüder-Dreigestirn im ganzen Rheinland. Bis zum Aschermittwoch werden sie über 120 Termine wahrgenommen haben. Die nächste Veranstaltung in Wormersdorf ist am Samstag, 10. Februar, der karnevalistische Abend, der ebenfalls in der Schützenhalle stattfindet.
Eine geradezu akrobatische Show zeigte die Mädchentanzgruppe der Fidelen Burgfrauen.
