Keine größeren Zwischenfälle für Feuerwehr und Rettungsdienst bei „Rhein in Flammen“
Zufriedene Einsatzkräfte
Koblenz. Die Besucher von Rhein in Flammen erlebten wieder eine gelungene Veranstaltung. Blieben doch glücklicherweise starke Regenschauer und Gewitter aus, die bereits am Vortag über Koblenz zogen und die Feuerwehr Koblenz zu mehreren Unwettereinsätzen am Freitagabend forderten. Gegenüber kann dabei jedoch als Vorteil die Bewässerung der Vegetation, insbesondere im Festungshang als Vorteil gewertet werden. Die Technische Einsatzleitung (TEL) wurde auch dieses Jahr wieder von der Feuerwehr Koblenz eingerichtet. Sie koordinierte 437 Einsatzkräfte der Stadt Koblenz und aus drei Landkreisen, die für den „Wasserseitigen Teil„ der Veranstaltung zuständig waren. Das gesamte Einsatzgeschehen wurde auf 14 verschiedene Einsatzabschnitte aufgeteilt, alle mit verschiedenen Aufgaben und Einsatzaufträgen. Alle Abschnitte unterstehen direkt der TEL. Während der Veranstaltung laufen hier alle Fäden zusammen. Diese wird unterstützt von Fachberatern und Verbindungsmännern anderer Behörden und Organisationen sowie von Vertretern der Landkreise Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn und Rhein-Hunsrück. Für die Gefahrenabwehr auf dem Rhei– es galt einen Flottenkonvoi von circa 60 Personenschiffen mit etwa 15.000 Menschen an Bord zu sichern– wurden insgesamt zwei Feuerlöschboote sowie 14 Rettungsboote eingesetzt. In Summe stellten die Sicherheit der circa 170.000 Besucher zur Gesamtveranstaltung „Rhein in Flammen“ Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanitätsdienst, Polizei, THW und DLRG sicher, um im Fall der Fälle schnell eingreifen zu können und einen sicheren Verlauf zu gewährleisten. Zufrieden waren die Einsatzkräfte: „Es wurden lediglich zwei kleinere Entstehungsbrände im Bereich des Abschussplatzes festgestellt, die durch die vorhandene Brandsicherheitswache schnell gelöscht werden konnten.“ vermeldete die Einsatzleitung der Koblenzer Feuerwehr. Im Vergleich zu anderen Jahren hatte auch der Sanitätsdienst wenig zu tun. Bis zum Ende des Feuerwerkes mussten lediglich 8 Personen vom Sanitätsdienst versorgt und davon nur einige in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Lediglich einen medizinischen Notfall übernahmen die Einsatzkräfte, die für den Schiffskonvoi zuständig waren.
Pressemitteilung
Feuerwehr Koblenz
