AWO Ortsverein Swisttal ehrte in der Jahreshauptversammlung treue Mitglieder
„Zuhören, anpacken und helfen“
Swisttal. Zu Beginn der mit 40 Teilnehmern gut besuchten der Jahreshauptversammlung des AWO Ortsverein Swisttal im Dorfhaus Miel gedachte Maria Gleißner der Toten des abgestürzten Flugzeuges in Südfrankreich und schloss in die Trauer auch die im letzten Jahr verstorbenen sechs Mitglieder mit ein. In seinem Grußwort stellte AWO-Kreisgeschäftsführer Franz-Josef Windisch die Schwerpunkte der Kreisverbandsarbeit vor: Rund 1200 Menschen sind in Siegburg beschäftigt, einschließlich der Beschäftigten der Pflegeeinrichtungen. Weitere neue Einrichtungen wurden eröffnet, so zum Beispiel das Sozial-Kaufhaus „Brauch-Bar“ und das Café „Wunder-Bar“. Abschließend ehrte Windisch vier Mitglieder aufgrund ihrer langjährigen Mitgliedschaft im Ortsverein Swisttal. Eine Ehrenurkunde samt Blumenstrauß erhielten Gründungsmitglied Brigitte Ertle für 40 Jahre, Helene Krupp und Brigitte Leuning für 20 je Jahre.
Zur Zeit zählt der Ortsverein 336 Mitglieder. In ihrem Rechenschaftsbericht konnte die Vorsitzende auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Sie verbarg auch nicht ihren Stolz über die Kleiderstube in Heimerzheim: „Die Kleiderstube ist unser Schmuckstück im Ortsverein. Hier findet montags und mittwochs die Arbeit statt, die für einen Wohlfahrtsverband typisch ist: Zuhören, anpacken und helfen. Mit den Einnahmen aus der Schutzgebühr helfen wir anderen. So haben wir zahlreichen Swisttaler Familien geholfen, die einen finanziellen Engpass überwinden mussten. Im letzten Jahr haben wir dafür über 3600 Euro aufgewendet“, so die Vorsitzende. Maria Gleißner würdigte die ehrenamtliche Tätigkeit der 20 Helferinnen und Helfer der Kleiderstube. Sie teilte mit, dass die Erneuerung des Fußbodens im Obergeschoss der Kleiderstube zügig durchgeführt werden konnte.
„AWO gegen Rassismus“ war ein Thema, das im Anschluss diskutiert wurde. Jürgen Hein, der Leiter des Arbeitskreises Flüchtlinge in Swisttal, berichtete von seiner Arbeit mit Helfern und betonte die Wichtigkeit einer nötigen Willkommens-Kultur. Menschen, die bereit sind, auf Andere zuzugehen, werden auch in diesem Arbeitskreis noch gesucht und dabei unterstützt.
AWO-Tag
Zum AWO-Tag ist der Ortsverein mit einem Fritten-Stand am 27. Juni auf dem Zehnthofplatz während des Dorffestes des Ortsausschusses präsent.
