Allgemeine Berichte | 17.03.2016

Zwei Drittel der Kindergärten bieten Sprachförderung an

Zukunftschancen mit früher Bildung

Kreis Mayen-Koblenz. Die Zahl der Kindertagesstätten im Bereich des Kreisjugendamts Mayen-Koblenz, die Sprachfördermaßnahmen anbieten, ist im Kindergartenjahr 2015/2016 so hoch wie im Vorjahr. Im Kita-Jahr 2014/2015 wurden in 67 Kindertagesstätten insgesamt 86 Sprachfördermodule angeboten, im Kita-Jahr 2015/2016 waren es in 66 Kindertagesstätten 91 Sprachfördermodule. Sprachförderungen sowie Maßnahmen zur Vorbereitung des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule laufen derzeit in 66 (Vorjahr 67) der 92 Kindertagesstätten im Bereich des Kreisjugendamts. Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth freut sich über das erneut hohe Niveau: „Sprache ist der Schlüssel, um sich in der Gesellschaft zu positionieren und zu partizipieren. Es geht nicht nur um das Verstehen und das eigene Mitteilen. Sprache ist Teil des eigenen sozialen Settings und eine Bildungsvoraussetzung. Wenn Kinder Bedarf haben, müssen wir proaktiv handeln.“

Die Angebote werden mit Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz finanziert, die aus dem Programm „Zukunftschance Kinder - Bildung von Anfang an“ fließen. Für das aktuelle Kindergartenjahr 2015/2016 wurden für die Kindertageseinrichtungen rund 232.000 Euro bewilligt.

Neben diesen Sprachförderangeboten, die sich an alle Kinder mit entsprechendem Bedarf richten, hat der Kreis rund 48 Stellen für interkulturelle Fachkräfte in den Kitas bewilligt. Zu deren Aufgabenfeld zählt unter anderem die sprachliche Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund. Hieran beteiligt sich der Kreis mit rund 800.000 Euro an den Personalkosten.

Die Förderung der Sprachentwicklung der Kinder gehört zur Alltagsaufgabe der Kitas. Die zusätzlichen speziellen Sprachförderangebote richten sich an jene Kinder, die darüber hinausgehenden Förderbedarf in der deutschen Sprache haben. Das können deutschsprachige Kinder sein, solche mit Migrationshintergrund und jetzt auch Flüchtlingskinder. Abhängig vom konkreten Bedarf werden Basis- oder Intensivfördermodule angeboten.

Das angestrebte Ziel: Die Kinder sollen spätestens zur Einschulung fähig sein, sich aktiv und passiv an einem Gespräch auf Deutsch zu beteiligen und einer vorgelesenen Geschichte auf Deutsch zu folgen. Die Sprachfördermaßnahmen umfassen keine therapeutische Behandlung von Störungen oder Beeinträchtigungen der Sprachentwicklung und des Sprechens.

Über die Sprachförderung hinaus werden in 21 Kitas weitere Maßnahmen angeboten, und zwar zur Vorbereitung des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule. Diese Maßnahmen gelten für Kinder im Jahr vor der Einschulung. Kindergärten und Grundschulen kooperieren vor Ort, um den Kindern den Übergang zwischen den Lebensabschnitten zu erleichtern.Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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