Online-Weinprobe der Dagernova Weinmanufaktur mit Comedian Bernd Stelter
Zum Lachen in den Keller
Dernau. Wer Lieder singt braucht keinen Therapeuten. Findet Bernd Stelter, Karnevalist, Komiker, Schauspieler, Sänger und Fernsehmoderator. Und ergänzt den Titel seines Albums um „Wer guten Wein trinkt auch nicht“. Als Gast der Dagernova Weinmanufaktur war der „Werbefachmann“ ob der neuesten, alle Verkaufsrekorde brechenden Idee der Genossenschafts-Weinmacher um Kellermeister Günter Schüller, einen trockenen Spätburgunder „Impfstoff“ zu nennen, schier aus dem Häuschen. „Das gibt Bisswunden in Hintern von Winzern weltweit“, war er sich im Dernauer Johanniskeller beim Anblick der 750-ml-Lösung sicher. Sie hilft garantiert nicht gegen das Virus, macht aber die Lage etwas erträglicher.
Der weinaffine Comedian kombinierte die Probe des „Impfstoffs“ mit der bekanntlich besten Medizin: dem Humor. Auf Wunsch von Dirk Breuckmann, dem früheren Direktor des Dorint-Parkhotels Bad Neuenahr, Vorsitzenden des damaligen Kur- und Verkehrsvereins und heutigen General Manager des Maritim Airport Hotels Hannover, war Stelter an die Ahr gekommen. Und gemeinsam ging es auch zum Lachen in den Keller. In einem corona-konformen Format präsentierten sie in einem Web-Meeting rund 50 Mitgliedern der Wirtschafts Initiative Burgwedel (WIB), der Breuckmann vorsitzt, Vertretern des dortigen Lions-Clubs und dem niedersächsischen Dehoga-Präsidenten Detlef Schröder eine Online-Weinprobe.
Drei Rote hatte das Team um Schüller und Vertriebsleiter Vivien Greber ausgewählt, um die aus ihren Wohnzimmern zugeschalteten Gäste von der hohen Qualität der Ahrweine zu überzeugen. Frei nach dem Motto „Ich hab drei Weine vor der Brust, ich bin ein Beerenkenner“ machte Stelter deutlich, dass er weiß, wovon er spricht. Beim Auftakt mit dem Kultwein No. 1, den er mit Greber präsentierte, roch und schmeckte er die intensive Beerenaromatik heraus, lobte die 1873 gegründete Genossenschaft mit ihren 600 Mitgliedern für ihre Bemühungen, „Klasse statt Masse“ zu produzieren. Aus eigener Erfahrung wusste Stelter, dass das Weintrinken beim Redenschreiben hilft. Jedoch: „Ein Glas Wein ist nicht nur gesund, sondern auch sehr wenig.“
Für Stimmung im fernen Hannover sorgten Stelters Griff zur Gitarre und die Liedzeilen „Ein Zaubertrank von der Ahr und der Abend wird wunderbar“. Ganz bei ihm waren die Gäste aus dem Norden bei seinem Song „Ich bin ein Clown“, als er betonte „Erst wenn das Lachen stirbt, erst dann sind wir verloren“.
Nicht auf Holz, aber lange auf der Maische gelegen, hatte der zweite Wein - eine schwierige Diva, zugleich Favoritin von Kellermeister Schüller: „Aber einfach kann ja jeder.“ Im Talk mit Stelter stellte er den trockenen 2018er Frühburgunder mit Amarena-Kirscharomen vor. Im Chat-Austausch wurden Fragen nach Früh- und Spätburgunder gleich von den Experten beantwortet, Hilfestellung per Video gegeben, um am Ende der kurzweiligen Probe den Wein wie ein Profi analysieren zu können.
Mit einem Novum endete der Abend: Zum ersten Mal legte die Dagernova Weinmanufaktur eine „Edition Vintages“ auf, die im Kultweinprogramm das Beste aus den drei Jahrgängen 2017, 2018 und 2019 vereint. In dreijährigem Barrique gereift, bestach der Spätburgunder mit seiner dezenten Holznote sowie Kirschfrucht und leichtem Veilchenaroma.
Das besondere Format der Online-Weinprobe hatte sein Ziel und die Gäste erreicht. Ein Gastkommentar brachte es für alle Protagonisten auf den Punkt: „Dieser Abend war wie Ausgehen in Corona-Zeiten.“
Pressemitteilung
Dagernova Weinmanufaktur
Als Gast der Dagernova Weinmanufaktur war der „Werbefachmann“ ob der neuesten, alle Verkaufsrekorde brechenden Idee der Genossenschafts-Weinmacher um Kellermeister Günter Schüller, einen trockenen Spätburgunder „Impfstoff“ zu nennen, schier aus dem Häuschen. Foto: Dirk Breuckmann Foto: Dirk Breuckmann
