Gesamtschule Rheinbach hatte Besuch von den Telekom Baskets Bonn
Zum Schluss gab es noch Autogramme
Rheinbach. Erstaunen in der Gesamtschule in Rheinbach: eine Sportstunde mit äußerst motivierten Schülern. Was ist da los? Die Telekom Baskets Bonn sind los. Die Gesamtschule Rheinbach hatte sich im November vergangenen Jahres für eine Trainingseinheit der Telekom Baskets Bonn beworben. Das Projekt nennt sich Baskets@school und findet 2016/2017 nun zum dritten Mal statt. Acht Trainingseinheiten wurden verlost. Ausgewählt wurden Schulen aus Bonn und Umgebung per Losverfahren.
Ein Los fiel auf die Gesamtschule Rheinbach, worüber sich nicht nur die Schüler freuten, sondern auch der Konrektor, Dr. Florian von Sothen: „Ein Training mit den Baskets fördert nicht nur den Sportsgeist, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein.“
Drei Spieler waren von den Telekom Baskets nach Rheinbach geschickt worden: Johannes Richter, Alexander Möller und Jamarr Sanders. Begleitet wurden sie von ihrem Trainer Predrag Krunic und ihrem Teambetreuer Bogdan Suciu, der sehr begeistert von den Schülern war. Besonders zufrieden war er mit den Mädchen, die sich im Verlauf des Trainings deutlich verbessert hatten. Ebenfalls dabei waren Vertreter des Sponsors Telekom, die sich die Erfolge ihres Projektes gern aus der Nähe anschauen.
Das Training fand an einem Mittwoch statt. Eine Trainingseinheit dauert rund 90 Minuten und läuft wie ein Profitraining ab. Es beginnt mit dem gemeinsamen Aufwärmen, dabei wird locker gedribbelt, gepasst und geworfen. Danach beginnen die Schüler mit spielnahen Übungen, um ein Gefühl für den Basketball zu entwickeln. Hierbei geben die drei Profispieler und der Trainer Tipps und zeigen den Schülern die Tricks der Profis. Anschließend können die Schüler ihr neu gewonnenes Wissen bei einem kleinen Spiel unter Beweis stellen.
An dem Training teilnehmen durften zwei zehnte Klassen. Die Schüler waren bunt gemischt, Mädchen und Jungs, Sportbegeisterte und solche, die eigentlich nicht an Basketball interessiert waren. Da sie ihre Idole sonst nur aus der Ferne bewundern können, nutzten sie ihre Chance, sie einmal näher kennenzulernen.
Nach dem Training beantworteten die Telekom Baskets noch alle Fragen der Schüler, ob privat oder beruflich - und danach bekamen alle noch Autogramme. Anschließend überreichten die Telekom Baskets drei Basketbälle der Telekom an den Konrektor, der sich vorher schon mit Autogrammen ausgestattet hatte. Daniel Seffen von der Telekom zog ein Fazit für diesen Tag: „Die Kinder hatten Spaß, die Spieler hatten Spaß - und das steht im Vordergrund. Es war eine sehr schöne Atmosphäre in Rheinbach.“K. Bermes
