Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe Montabaur
Zur Belohnung gab es für die 25 Teilnehmer einen Fahrradhelm
Montabaur. Arm raus, umdrehen, gucken, rechts abbiegen. Werner Kraus von der Polizeiinspektion Montabaur brachte Flüchtlingen bei einer Einweisung speziell für Fahrradfahrer die deutschen Verkehrsregeln näher. Da viele Flüchtlinge kein Auto besitzen, ist das Rad in Deutschland für sie Verkehrsmittel Nummer eins. Umso wichtiger ist es, dass die Flüchtlinge die Regeln im Verkehr kennen. Kraus machte sie mit den gängigsten Vorschriften wie „Rechts vor Links“, „Vorfahrt gewähren“ oder Stopp-Schildern vertraut. Wissbegierig verfolgte die Gruppe den Vortrag des Polizeibeamten und ließ sich die wichtigsten Verkehrszeichen auf dem mitgebrachten Flyer erklären. Zum Abschluss erhielt jeder der rund 25 Teilnehmer zur eigenen Sicherheit im Straßenverkehr einen Fahrradhelm.
Initiiert wurde die Veranstaltung durch die Ehrenamtsinitiative Flüchtlingshilfe rund um Herbert Ploch. Er und seine rund 30 Mitstreiter unterstützen die Flüchtlinge in allen lebenspraktischen Dingen. Sie übernehmen unter anderem Behördengänge, organisieren Sprachkurse und statten die Hilfesuchenden mit Kleidung aus. Esther Meuer aus Nentershausen organisierte die Fahrradhelme, die von drei Firmen gespendet wurden.
„Wir freuen uns, dass uns Werner Kraus als Fachmann unterstützt. Eine weitere Veranstaltung zur Verkehrserziehung im Haus der Jugend ist bereits in Planung. Ein Termin steht noch nicht fest“, erläuterte Ploch. Kontakt: Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, Ansprechpartner Herbert Ploch, Telefon (0 26 02) 9 18 82 30, E-Mail: herbertploch@onlinehome.de.
